Samstag, 31. Mai 2008

Moving

Die letzten Tage waren sehr anstrengend. Wir sind immer um 7 aufgestanden und erst um 2 Uhr morgens ins Bett gefallen. Es gab viel zu ordnen, zu schlichten, zu packen, zu verschicken, auszuräumen und zu putzen. Wir krochen unter Tische und Küchenschränke, wir standen auf Stühlen, wir duschten in Glasreiniger und gingen laaange mit dem Staubsauger spazieren. Auch wenn wir im Prinzip Zeug und Dreck von "nur" 10 Monaten in der Wohnung hatten, dauert alles seine Zeit und oft steht man vor einem Häufchen Sachen und denkt erstmal 15 Minuten darüber nach, bevor man entschieden hat, was bleibt, was mit muss und vor allem, wohin man es packen will.

Einige Tage und einige (hundert) Dollar später sitzt man dann, wie wir heute, in einer leeren Wohung mit 4 Koffern, einer großen und einer kleinen Reisetasche, 2 "Book Bags", einem Saxophon und der Echo auf dem Boden, dort wo mal Wohnzimmer war und denkt noch einmal über das so schnell vergangene Jahr nach: was war schön, was war schwierig, was war lustig, was hat richtig genervt, worauf freut man sich jetzt schon, was wird man vermissen, ...

Wir bleiben nur noch einige Stunden Zeit in unserer Wohnung. Einiges muss noch sauber gemacht oder weggeschmissen werden. Zu Mittag müssen wir die Schlüssel abgeben, dann ziehen wir um ins "Landgrafhaus" zu unseren Freunden. Wir kennen das Haus inzwischen sehr gut, wurde doch so manche Party dort gefeiert. Heute Nachmittag und morgen haben wir nun Zeit zum Verschnaufen. Am Montag können wir uns noch ein letztes mal in den USA ausschlafen. Um 5:53 EDT (Eastern Daylight Time) - also 7 vor Mitternacht CET startet unser Flieger zurück in die Heimat, wo alle Angehörige des Dienstleistungssektors deutsch reden ...

Da wir nicht wissen, ob wir uns noch einmal hier melden können verabschieden wir uns hiermit offiziell von allen Lesern und von den Vereinigten Staaten von Amerika.

Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut!

Mittwoch, 28. Mai 2008

I'll Be Missing You

In den letzten Tagen sind wir sehr oft gefragt worden, wie uns unser Auslandsjahr gefallen hat und was wir am American Way of Life am meisten vermissen werden. Klar - ganz an vorderster Front nennen wir hier unsere Freunde, die wir in diesem Jahr neu gefunden haben. Im Lauf des Jahres waren wir ja doch sehr oft auf ihre Hilfe angewiesen und waren täglich mit denselben Leuten zusammen. Da lernt man sich schon sehr gut kennen. Also an alle Mitbewohner, Mitstudenten, Bürokollegen, Freunde und Helferleins da draußen: Ihr werdet uns fehlen!!

Außerdem gibt es viele Kleinigkeiten im Alltag deren Wert sich erst richtig zeigt, wenn einem klar wird, dass zu Hause wieder alles anders sein wird. Dieser Post soll eine Aufzählung all jener kleinen und klitzekleinen Kleinigkeiten sein, die aber doch oft die großen Freuden im Leben ausmachen - frei von der Leber weg und ganz ohne Reihung.

- Passport to Europe mit Samantha Brown: Eine Reisesendung auf dem Travel Channel, in der Amerikanern beigebracht wird, wie man auf amerikanische Art und Weise nach Europa reist. Die überaus sinnlosen und absolut schwachsinnigen Tipps bestanden unter anderem aus: Wieso ein Mietauto nehmen, wenn man auch einen Chauffeur haben kann, der eine Sondererlaubnis hat, um die Fußgängerzone zu befahren? Und in Deutschland oder Österreich empfiehlt es sich, zur Abendgestaltung in ein Wirtshaus zu gehen, wo garantiert jeden Tag die einheimische Bevölkerung vergnügt vor sich hin jodelt und schuhplattelt.

- Der 23.45 Uhr Zug durch Bowling Green, dessen Getute uns täglich ans Zu-Bett-Gehen erinnert hat. (An dieser Stelle auch Grüße an den 04.20 Uhr Zug, den wir mittlerweile gar nicht mehr wahrnehmen, aber der uns in den Anfangswochen etwas Sorgen bereitet hat)

- Bill, der Busfahrer.

- Nächtliche Einkäufe bei Kroger. Kein Scherz, das werden wir wirklich vermissen. Abends kauft es sich nun mal am entspanntesten ein. Da packen die Mitarbeiter die Schmusehits aus, das Licht wird gedämmt, es gibt kaum andere Shopper, und alle schleichen schlaftrunken durch die Gänge.

- Unsere Starbucks Favoriten und deren verwirrende, lange Eigennamen á la Venti Skinny Cinnamon Dolce Latte, Coffee Frappuccinos und die gesamte Kuchenpalette. Übersetzung aus der Starbucks-Sprache: Ein großer, fettarmer Milchkaffee mit Zimtsirup und Süßstoff, Kaffee-Crasheis-Mischmasch und die gesamte Kuchenpalette.

- "Hey guys, what´s up?"

- Sour Patch Kids, Oreo Kekse, Ahornsirup, Toaster Strudel (sowie ganz im Allgemeinen Süßigkeiten, die man in den Toaster stecken kann), und deren Freunde aus der Süßigkeitenabteilung im Supermarkt.

- Die Gesichter junger Mütter, wenn uns ein englisches Fluchwort rausrutscht, das in den USA viel verbotener ist, als bei uns ("Fuck!"). Kleiner Tipp von uns: Besser nicht am Strand neben einer Gruppe picknickender amerikanischer Familien mit Kleinkindern rausrutschen lassen. Das mag dann schon zu richtig strafenden Blicken in eure Richtung führen. Wir müssen´s wissen :)

- Fernsehmarathöner wie zB: Ameria´s Next Top Model - das ganz Wochenende lang, jedes Wochenende; alle drei Teile einer Filmtrilogie - mehrmals hintereinander; einen einzigen Film mehrmals hintereinander; drei Tage hintereinander den gleichen Film oder Marathon; ...

- Marge, die "Hi Sweetie, how are you today? und Have a great day, Honey!"-Buffetkraft, die uns mit ihrer freundlichen Art mehrmals täglich aufgeheitert hat. Guckst du:


Sonntag, 25. Mai 2008

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... wo ist dieses Jahr geblieben?!

Noch 7 Tage (mit heute) verbringen wir in unserer Wohnung, dann heißt es ab ins vorübergehende Zimmer "chez Landgraf" ... Wahnsinn, oder?

Das Paradoxe daran: In der (im Nachhinein gesehen) sooo kurzen Zeit haben wir sooo viel Zeug angesammelt ... und das, ohne betteln gehen zu müssen! - Danke Familie!!! Naja, und nun stehen wir da, jeder mit 2 (!!!) Koffern und wissen nicht, wo anfangen. Kathi verlagert alles in andere Räume, die ja jetzt leer sind, und macht Stapel, aber irgendwie wird es auch dadurch nicht weniger. Die traurige Wahrheit ist, wir müssen einiges hier lassen. Man unterscheidet dann halt zwischen "VERSCHENKEN" und "WEGSCHMEIßEN". Manfred zum Beispiel löst gerade seine Fußballfanartikelsammlung auf und schickt sie in die ganze Welt. Er spielt fast jede Woche einmal mit einigen internationalen Studenten Fußball und da finden sich immer Begeisterte, die sich wahnsinnig freuen. Ein T-Shirt geht nach China, der kleine Ball in den Libanon ...

Für uns ist das Auslandsabenteuer fast vorbei, für andere fängt es gerade an. Bowling Green hat ein Jahres- und ein mehrwöchiges Sommerprogramm, wo Studenten in Salzburg leben und lernen können ... und zu einigen Freunden sagt man dann "Wir sehen uns im Herbst/Sommer in Österreich!" Vor allem die, die länger bleiben, kennt man ja etwas besser.

Aber wir machen auch noch andere Sachen außer das Packen zu verschieben! Wir treffen uns noch einmal mit allen wichtigen Leuten, trinken Kaffee, sehen uns um Mitbringsel für unsere Lieben um und beschweren uns, was wir alles hier vermissen werden ... aber das ist dann eine andere Geschichte.

:o)

Mittwoch, 21. Mai 2008

California, here we come ...

Nachdem wir in Hawaii ordentlich Bräune gesammelt haben, wollten wir auch noch ein bisschen Sightseeing machen. San Francisco bot sich prima an, da es a) ziemlich auf der Strecke liegt und b) eine kühle Abwechslung ist ... normalerweise!

Wir kamen am späten Abend an und waren trotzdem überhaupt nicht müde - Zeitverschiebung! Also blieben wir noch lange auf und schmiedeten Pläne. Der erste Tag will immer besonders gut geplant sein. Am nächsten "Morgen" (so gegen 12 - der Jet Lag in die andere Richtung ist richtig fies und schwer zu bekämpfen!) war es sonnig. Trotzdem achteten wir beim Anziehen darauf, was und ALLE vorher gesagt haben: "Bring a sweater!" Wir kletterten 5 Stockwerke nach unten und dann auch gleich wieder rauf. Es war nämlich HEIß!!! Die ersten 3 Tage unseres Aufenthaltes erlebte San Francisco eine Rekordhitze: um die 90F - so heiß war's um die Jahreszeit seit 1970 nicht mehr. Wir kamen schon in einen Shorts und T-Shirt Engpass. In Hawaii hatten wir die Klamotten für diese Temperaturen ja schon alle verbraucht!

Nachdem wir uns passender adjustiert und unser Frühstück/Mittagessen eingenommen hatten, erkundeten wir die Stadt. Aus dem Fernsehen kennt man ja die Must-Sees: Golden Gate Bridge, Alcatraz, Cable Car, Steigungen ... trotzdem kann man sich nicht vorstellen WIE bergig diese Stadt ist ... oh Mann!
Dass das Wetter so auf unserer Seite stand, kommt euch nun zu Gute! Es gibt nämlich schöne Fotos und das nicht nur weil wir mehr Haut zeigen ;o) Auch der berühmte Nebel, der hier meistens über der Stadt hängt und den Blick auf die Brücke und "The Rock" verschleiert, war weg.

Tja, und was haben wir sonst gemacht in San Fran? Wir sind viel gelaufen, haben viel Geld ausgegeben und haben es kaum einmal geschafft, vor Mittag aus dem Bett zu kommen ... und ganz ehrlich - wir sind wieder daheim und haben auch hier unser Nachmittagsschläfchen bis halb 8 ausgedehnt.

Wie gesagt: Spaziergänge in San Francisco können Ungeübten schnell mal wie eine Bergwanderung vorkommen: Es geht ständig irgendwo bergauf und hat man den vermeintlichen Gipfel erklommen, stellt man fest, dass es in einer anderen Richtung noch ein schönes Stückchen weiter geht. Wenn man aber erst mal oben ist, hat man dafür eine ganz nette Aussicht. So wie wir hier auf den nächsten beiden Fotos:

Die Gefängnisinsel Alcatraz im Hintergrund und jede Menge San Francisco im Vordergrund.


Wir beide, leicht außer Atem, vor der Stadtaussicht auf San Francisco und die Bay Bridge.

Am Samstagabend waren wir außerdem im Stadion und haben uns ein Baseballspiel angesehen. Mit den Eintrittskarten hatten wir richtiges Glück, weil wir buchstäblich so lange zugewartet haben, bis die die letzten Karten zum halben Preis auf den Markt geworfen haben. Unsere Plätze waren dafür nicht ganz am Spielfeldrand, aber den mitgebrachten Feldstecher haben wir dann doch nicht gebraucht. Das lokale Team, die San Francisco Giants, haben übrigens Prügel eingesteckt und an drei Tagen in Serie gegen die Chicago White Sox verloren.


Das besondere an Baseball-Stadien ist, dass sie an einer Seite offen sind und dadurch von den oberen Rängen oft eine sehr schöne Aussicht bieten. In San Francisco sieht man von seinem Sitzplatz raus aufs Meer und die Bay-Bridge.


Der Pitcher (Werfer) der San Francisco Giants beim erfolglosen Veruch, den Batter (Schläger) der White Sox zu stoppen.


Wie man an den Spielern auf diesen Fotos erkennen kann, ist Baseball nicht unbedingt die aufregendste Sportart der Welt. In Ballparks geht es den Zuschauern vielmehr ums Essen, Tratschen, und darum, die Straßenbahn nach dem 7. Inning (von 9) noch zu erwischen.


Nachdem wir schon mit dem Wetter so viel Glück hatten, haben wir uns natürlich einen Spaziergang zur Golden Gate Bridge nicht nehmen lassen. Und weil wir schon mal da waren, sind wir dann auch noch über die Brücke auf die andere Seite spaziert. Für eine Strecke über die Brücke haben wir dabei 32 Minuten gebraucht - und wir haben nicht gebummelt. Nur damit ihr einen Eindruck bekommt, wie lang dieses Ungetüm eigentlich ist.

Außer uns war an diesem Tag auch der eine oder andere Autofahrer auf der Brücke unterwegs...


Da wir ja eine ganze Woche in San Francisco verbrachten, blieb auch noch Zeit, um sich andere Sehenswürdigkeiten anzusehen. Eben diese hier:

Natürlich mussten wir auch mal in einem Cable Car fahren.


Auf dem Weg zu The Rock


Die Gefängniszellen von Alcatraz.


Lombard Street - die "gekrümmteste Straße der Welt"


Die Chinatown von San Francisco (wo wir einen ganzen Sack Glückskekse käuflich erworben haben)


Mittwoch, 14. Mai 2008

On an Island in the Sun - Unsere Fotos aus Hawaii

Ala Moana ("Magic Island") Beach Park in Honolulu


Baywatch Hawaii - zwar nicht am Originalstrand, aber hey!


Der alte Mann und das Meer


Bei den Hawaiianern dreht sich's immer nur um das Eine ;o)


Dieses Foto entstand hinter einem Feuerwehrhaus mit Strandzugang ... Zillenfahren Hawaii Art


Schildkröte


Waikiki Beach und Diamond Head, das Wahrzeichen von Oahu, das man auch bewandern kann ...


... und wie anstrengend das ist! Nach der vierten Wegbiegung sprach Kathi die Flüche auch aus. ;o)


Als wir dann endlich oben waren, wurden wir aber mit super Ausblick belohnt.
Manfred und Waikiki


Auf Oahu gibt es Strand und Berge ... und von beidem ziemlich viel.


Sandy Beach, der "gefährlichste Strand auf Hawaii"! Hier gibt's auch im "Sommer" richtig hohe Wellen.


Ausflug an die Nordküste
Das Surferdörfchen Haleiwa


Außer Surfshops gibt es da echt nicht viel.


Three Tables Beach in Pupukea (Nordküste)
Unser erklärter Lieblingsstrand!


Pearl Harbor


USS Arizona Memorial


"U.S. Navy, Sir!!!!"


Inzwischen haben wir die Insel verlassen und San Francisco erreicht. Viel gesehen haben wir noch nicht, heute ist unser erster Tag. Mal sehen, ob's Manfred heute aus dem Bett schafft ... der ist nämlich ziemlich verwundet: Meeres-splitter im Fuß, Schnitt an der Hand, Backe geschwollen ... wir hoffen, er macht es noch so lange, bis die Versicherung wieder alles übernimmt ;o)

Montag, 12. Mai 2008

Aloha from Hawaii

Wir haben es geschafft: Nachdem wir am Dienstag den ganzen Tag in diversen Flugzeugen zugebracht haben, sind wir offiziell am anderen Ende der Welt angekommen. Seither befinden wir uns in Honolulu, Hawaii, von wo es genau 12 Stunden Zeitunterschied nach Hause sind. Ja, bei uns ist heute also noch gestern und während ihr jetzt gerade in Arbeit oder Schule sitzt, denken wir noch nicht mal so richtig ans schlafen gehen.
An alle, die in den letzten Tagen schon auf Lebenszeichen gewartet haben: Leider konnten wir uns nicht früher melden, da unsere Internetverbindung hier ziemlich lahm ist und wir ständig aus dem Netz fliegen. Deshalb können wir auch heute noch keine Fotos anbieten – wir hoffen aber, die spätestens nächste Woche in San Francisco nachliefern zu können.

Was euch aber sicher mehr interessiert: Was macht man denn eigentlich auf Hawaii den lieben langen Tag? Nun, anfangs hat man ohnehin etwas gegen den Jetlag zu kämpfen und fühlt sich schnell mal etwas schlapp. Die 6 Stunden zusätzliche Zeitverschiebung sind dann doch nicht ohne. Wenn man nicht gerade gegen die Zeitverschiebung anschläft, kann man hier in Honolulu und Umgebung auch viel Sightseeing machen. Wir waren beispielsweise schon in Pearl Harbor und haben uns die Gedenkstätte angesehen. Außerdem haben wir eine Rundfahrt um die gesamte Insel gemacht. Der Bus war dabei über 4 Stunden unterwegs und hat uns unter anderem auch nach Haleiwa gebracht, der inoffiziellen Surfer-Hauptstadt der Welt.

Daneben sind wir aber auch sportlich sehr aktiv. Am Donnerstag haben wir unsere erste Surfstunde genommen. Mit einem Surflehrer ging’s hinaus ins Meer vor Waikiki und wir machten unsere ersten wackeligen Surf-Erfahrungen. Innerhalb einer Stunde hatten wir es aber zumindest schon so weit drauf, dass wir die eine oder andere Welle bezwingen konnten. Und nun können wir zumindest behaupten, schon mal genau dort auf dem Surfboard gestanden zu sein, wo Surfing erfunden wurde. Cool, nicht? Außerdem gehen wir morgen noch schnorcheln und wandern ein Stück.

Natürlich bleibt aber auch noch genug Zeit, um an unserer Urlaubsbräune zu feilen. Was wir ganz besonders toll finden: Die Insel Oahu, auf der wir uns gerade befinden, verfügt über eine ganze Reihe von verschiedenen Stränden. Da genießen wir es in vollen Zügen, dass man nicht immer am selben Ort baden muss, sondern die freie Auswahl hat: Es gibt breite Strände, schlanke Strände, überfüllte Strände, beinahe menschenleere Strände, weiße Strände, grobkörnige Strände, und und und. Die Auswahl scheint wirklich unendlich. Wir waren bisher noch auf keinem Strand zwei Mal und haben doch noch nicht mal die Hälfte geschafft.

Bei unseren Bräunungsvorgängen werden wir netterweise vom hawaiianischen Klima großzügig unterstützt. Honolulu hat nämlich eines der stabilsten Klimas (Klimata? Klimen?) der Welt. Es hat jeden Tag 29 °C und während der Nachtstunden kühlt es täglich auf 23 °C ab. Wenn es einmal ganz besonders hoch kommt, kriegen wir untertags 30 °C, aber das ist dann auch schon wieder genug Abwechslung für eine ganze Woche.
Dafür hat der Regen hier ganz lustige Angewohnheiten. Er schaut grundsätzlich mehrmals täglich vorbei, allerdings immer bloß ganz kurz und dezent. Meist regnet es nicht länger als 5 Minuten – und sogar da handelt es sich mehr um eine Art Sprühregen, der nicht mal die Straßen nass macht. Am Strand macht sich deshalb auch niemand die Mühe, sich wo Unterschlupf zu suchen.

So, das war es erstmals wieder von uns. Morgen ist bereits unser letzter voller Tag in Honolulu, bevor es am Dienstag nach Kalifornien weiter geht. Falls ihr noch irgendwelche Anliegen am Herzen habt, die ihr gern dem Terminator-Governeur übermitteln wollt, müssten wir die nun langsam wissen. Wir werden dann sehen, was sich machen lässt :-)

Macht’s gut und bis bald!