Ay Ziggy Zoomba Zoomba Zoomba
Ay Ziggy Zoomba Zoomba Ze
Ay Ziggy Zoomba Zoomba Zoomba
Ay Ziggy Zoomba Zoomba Ze
Roll along, you BG Warriors
Roll along and win for BGSU!
Ay Ziggy Zoomba Zoomba Zoomba
Ay Ziggy Zoomba Zoomba Ze
Roll along, you BG Warriors
Roll along and win for BGSU!
Was sich hier ein bisschen so liest wie die gesammelten Erkenntnisse eines Sturzbetrunkenen, ist in Wahrheit der inoffizielle Schlachtgesang der Bowling Green Falcons Football-Mannschaft. Und nachdem ich Kathi die letzten Tage schon immer mit diesen Zeilen (und mit frei interpretierter Melodie) auf die Nerven gegangen bin, war es heute ENDLICH so weit: Die amerikanischste aller Sportarten hat ihren Weg nach Bowling Green gefunden. Hat eine Weile gedauert, da die Falcons zu Saisonbeginn 2 Auswärtsspiele und dann spielfrei hatten. Aber heute stieg endlich das erste Heimspiel. Gegner: Die Temple Owls aus Philadelphia, die sich in der jüngsten Vergangenheit nicht gerade durch besonders viele Siege hervorgetan hatten. Die Vorzeichen standen also sehr gut.
Da bereits zu mittags, Punkt 12 Uhr, der Kick-Off vorgenommen wurde, machten wir uns so um 11 auf in Richtung Stadion. Das Stadion gehört auch zum Campus und wurde gerade erst wieder richtig in Schuss gebracht. Mit einem Bowling-Green-Studentenausweis kommt man noch dazu gratis rein. In dieser Hinsicht war es schon fast ein Muss, heute das erste Heimspiel zu besuchen. Also wie gesagt, Kick-Off war unter der prallen Mittagssonne (ja, es war heute nochmal richtig heiß!) Oh, apropos Kick-Off... hier isser:

Das Spiel war ganz gut besucht, aber bei Weitem nicht ausverkauft. Eigentlich schade, da heute wirklich gutes Football-schauen-und-dabei-braun-werden-Wetter war. Kathi und ich haben beide halbseitige Bräunungserscheinungen. Das Spiel dauerte immerhin knappe 4 Stunden, während denen die Sonne unerbittlich ihre Strahlen auf unsere ungeschützte Haut losließ. Da wir es verabsäumt haben, zur Halbzeit die Tribüne zu wechseln, sind wir jetzt nur halbseitig gebräunt. Meine rechte Flanke hat einen schönen sommerlichen Teint bekommen.
Aber ich verplappere mich schon wieder. Was wollte ich eigentlich sagen? Hmmm, weiß ich nicht mehr... aja, das Stadion war nicht voll, aber einigermaßen gut besucht. Beweis? Bitte sehr:

Bereits vor Spielgbeginn stellte die marching band ihr Können unter Beweis. Kathi war ganz hin und weg: Die hatten nicht weniger als 20 Flöten, 28 Saxophone und 15 Posaunen in ihren Diensten. Dementsprechend lauten Krach gaben die dann auch von sich. Während des Matches nahm die Band dann auf einer eigenen Tribüne Aufstellung und sorgte für typisch amerikanische Footballstadion-Atmosphäre. Die hatten leider nicht das allergrößte Repertoire, aber dafür kann ich jetzt die Original Ay Ziggy Zoomba Melodie auswendig. Immerhin. Hier mal 2 Fotos von der Band:


Football gespielt wurde aber auch. Ziemlich viel sogar. Nach anfänglichem Geplänkel kam es zu Beginn des 2. Viertels gleich zu einer Serie von Touch downs. Blöderweise waren Kathi und ich genau zu diesem Zeitpunkt in einer laaangen Schlange vor den Hot-Dog-Ständen eingeklemmt. Dumm gelaufen. Dafür waren die Hot Dogs lecker. Wenn man schon mal im Stadion ist, dann darf man sich diese Dinger ja schließlich auch nicht entgehen lassen. Zur Halbzeit war das Spiel noch ausgeglichen und sehr spannend: 21-21. Im dritten Viertel drehten die Falcons dann aber so richig auf und sorgten mit zwei Touchdowns und einem Field Goal für klare Verhältnisse. Im vierten Viertel ergaben sich die Owls schließlich in ihr Schicksal und erkannten die Überlegenheit der Falken aus Bowling Green an. 48-35 Sieg. HURRA!
Zum Abschluss noch ein paar Schnappschüsse vom Spiel. Das nachfolgende Foto beispielsweise entstand nur Sekundenbruchteile bevor die Nummer 13 der Owls von unserer Nummer 40 dem Erdboden gleich gemacht wurde:

Aus der beliebten Reihe der Suchbilder. Heute: Finde den Football!

Das nächste Foto nenne ich "Stillleben in grün, weiß und braun"

Und schließlich: Die Cheerleader und ihre etwas eigenwillige Inszenierung des Turmbaus zu Babel:
3 Kommentare:
Sind beeindruckt! Kathi 4 Stunden im Football-Stadion, auch davon sind wir beeindruckt. Echt amerikanisch!
Mum u. Dad
Ich hätte gern die Nr. 13 nach dem Erdboden gleichmachen gesehen ;-)
Sieht jedefalls sehr cool aus das ganze! lg Wolfi
footballspieler sind sehr robuste zeitgenossen! "... man kann sie wenden, sie werden wieder wie neu!"
;o)
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