Bowling Green, Ohio
Natürlich. Eigentlich haben wir auch vor dem Spiel nicht daran gezweifelt. Aber jetzt ist es offiziell, nachdem die Falcons gestern die Western Kentucky Hilltoppers mit 41-21 nach Kentucky zurück geschickt haben. Besonders weh tun wird dieses Ergebnis wohl dem Bürgermeister der Stadt Bowling Green, Kentucky, der nun eine ganze Woche lang eine Falcons-Flagge vom Rathaus flattern lassen muss. Außerdem ist er verpflichtet, sich vor dieser Flagge in Pose zu werfen, sich so fotografieren zu lassen, und das Foto nach Bowling Green, Ohio zu schicken. Ich werd's hier im Blog nachreichen, sobald es ankommt.
EDIT: Foto angekommen. Hier isses:

Nachdem es für uns schon das zweite Football-Spiel war, wussten wir, was uns im Stadion erwarten würde. Wir konnten uns also schon etwas darauf vorbereiten. Die Vorbereitungen bestanden im Speziellen aus:
- so viel orangene Kleidung anziehen wie nur irgendwie möglich (beide)
- Meditation zu Ay Ziggy Zoomba Gesumme (Manfred)
- Falcons Tattoo ins Gesicht picken (Kathi)
- mit schwarzem Lippenstift Kriegsbemalung unter die Augen malen (Manfred)
Hier das Ergebnis von Kathis Bemühungen:

Das Spiel verlief eigentlich sehr einseitig. Auch wenn man die Falcons-Brille ablegt, waren die Hilltoppers eindeutig unterlegen. Es war trotzdem sehr interessant, das Spiel zu sehen, zumal ich George neben mir hatte, der mir viel über Football-Taktik und Football-Spielzüge sagen konnte. Ich hab mich während des Spiels auch mal als Kameramann versucht und einen kurzen Spielzug gefilmt. Ich probier mal, das hier reinzustellen. Wir sind die orangen ;-)
Fast alle Studenten und Einheimischen hier sind begeisterte Football-Fans. An Matchtagen trifft man im Supermarkt beispielsweise kaum jemanden, der nicht irgendetwas orangenes trägt. Das Spiel ist überall Tagesgespräch. Man ist hier eben sehr stolz auf das Team und freut sich über die Siege mit. Allerdings reicht der Stolz der meisten Amerikaner wohl nur bis zur Halbzeit des Spiels. Pünktlich zum Beginn des dritten Viertels setzt nämlich eine regelrechte Massenflucht aus dem Stadion ein. Den tatsächlichen Schlusspfiff erleben dann nur noch ein paar versprengte Fan-Grüppchen mit. Der Rest der Amis hat sich bereits aus dem Stadion verzogen und geht wieder seiner Wege...
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