Samstag, 5. Januar 2008

Es geht wieder los

Ab Montag ist endlich wieder Schluss mit Schlafen bis halb 11, stundenlangem Fernsehgucken und Stricken, Schlaflosigkeit aufgrund von Bewegungsmangel und privatem Lesevergnügen! Das neue Semester beginnt ... ähm ... hurra?!

Langsam wurde uns schon ein bisschen langweilig zu Hause, aber nur noch zweimal schlafen und dann gehen wir wieder jeden Tag auf die Uni, sitzen abends stundenlang in Vorlesungen anstatt unsere Lieblingsserien zu sehen und lesen Dinge, die wir uns nicht ausgesucht haben ... endlich. Diese Entscheidungsfreiheit in den heimischen vier Wänden hat uns doch etwas überfordert ;o)

Aber im Ernst: Es ist schön, wenn es wieder ein Alltagsleben gibt, wir Freunde und Studenten wieder täglich sehen, eine Aufgabe zu erfüllen haben und dazwischen auch Zeit für Saxophon und Fitnessstudio einplanen können. Das ständige Rumsitzen macht einen richtig lustlos.
Wir haben uns gedacht, wir machen es so wie im Herbst und stellen kurz unsere Kurse vor ... als Rechtfertigung sozusagen (schließlich hatten wir jetzt ganz schön lange frei).

Fangen wir mit mir an (Manfred jault und lacht gerade abwechselnd unten vorm Fernseher über das Footballspiel): Natürlich sehe ich meine Schützlinge wieder! Fast die ganze Klasse hat sich dafür entschieden, dass ihr deutsch noch besser werden könnte - sie bleiben mir im weiterführenden Kurs erhalten. Ich persönlich besuche einen Kurs über die Wiener Moderne, einen Kurs zum Theaterprojekt (Studenten spielen und organisieren eine Theateraufführung in deutsch mit "Untertiteln"), einen Englischkurs - diesmal wirklich - der meinen Wortschatz und meinen Wortfluss verbessern soll (die Professorin wird sich anschaun wenn sie meinen Wortfluss kennen lernt hi hi), und noch je einen Begleitkurs zu Unterrichtstätigkeit und Abschlussprüfungen.

Manfred hat sich entschlossen, noch einige Wissenslücken im Bereich der US-Geschichte zu schließen. Genau heißt das: Er belegt einen Kurs zur amerikanischen Kolonialgeschichte, der die Zeit von der (Wieder-)Entdeckung Amerikas bis zur Unabhängigkeitserklärung behandelt. Und dann auch noch einen Kurs mit dem Titel „America Becomes Modern“. Da geht’s im Wesentlichen um Amerika im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Hört sich das nicht spannend an? *hust* Manfreds dritter Kurs hat den Titel „Politics of the European Union“ und wird von einem Österreicher aus Salzburg unterrichtet. Japp, die Welt ist ein Dorf.

Dieses Semester gehen wir wieder einmal gemeinsam in einen Kurs und wieder ist es Italienisch. Wir sehnen uns nach Input in dieser sehr lieb gewonnenen Sprache und gehen als Zuhörer in einen leicht fortgeschrittenen Kurs um unsere Basis für weiterführende Lehrveranstaltungen in Salzburg zu festigen ... ans Aufhören denken wir nämlich ganz und gar nicht.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Das glaub ich allerdings auch, dass die Professorin sich wundern wird, wenn sie deinen Redefluss kennen lernt!
Bussi
Kathis Mum