Bill Clinton in Bowling Green - wow, da wollte ich natürlich hin. Christie war so freundlich und hat mich in ihrem Auto mitgenommen. Im letzten Moment haben wir dann auch noch George und Jason aufgegabelt, sodass wir schlussendlich zu viert waren. Die Veranstaltung fand im Community Center statt, das man gleich mal lässig in die Pampa gebaut hat. So siehts dort in der Umgebung aus:

Sag ich doch, Pampa. Außerdem haben es die Jungs dort mit dem Einlass nicht so genau genommen, sodass wir ne ganz schöne Weile in der Kälte warten durften. Aber wir waren guter Dinge:

Als es dann nach drinnen ging, hieß es natürlich wieder warten. Es war eigentlich ganz schön viel los, ich hatte das Gefühl, halb Bowling Green wäre auf den Beinen gewesen. Als Bill dann endlich auf die Bühne kam, gab es für die meisten kein Halten mehr - so auch für die (sicher nette) ältere Dame vor mir, die beharrlich ihr Hillary-Clinton Schild durch die Luft schwenkte und somit ungefähr einer Million Leuten hinter ihr die Sicht raubte. Aber sie war ja damit nicht die einzige:

Bill Clinton selbst sprach eine gute halbe Stunde und stellte dabei Hillary's Programm in Grundzügen dar. Man merkte allerdings bereits an seiner Stimme, dass dies wohl nicht der erste derartige Auftritt in den letzten Wochen sein konnte. Und es war auch ganz sicher nicht der letzte, denn nur 2 Stunden nach Bowling Green war Bill Clinton in Lima angesagt.

Wie er war? Ich sags euch: Richtig gut. Man kann ja von dem Mann halten, was man will, aber eines kann er auf jeden Fall: Reden halten und die Menge mitreißen. Was mir außerdem gut gefallen hat, war, dass er FÜR Hillary und nicht GEGEN Barack Obama gesprochen hat. In den letzten Wochen wurde Bill Clinton ja ein paar Mal vorgeworfen, er würde freiwillig die Schmutzwäsche waschen, damit seine Frau ihre weiße Weste behalten könne. Das war heute aber nicht der Fall. Er war locker drauf, überzeugend, zeitweise witzig. Die Zuhörer, die er heute hatte, waren großteils (logo) aber eh auch vorher schon auf seiner Seite.

Abgesehen davon war es irgendwie ein aufregendes Gefühl, keine 10 Schritte von dem ehemals mächtigsten Menschen der Welt entfernt zu stehen.
In Toledo (nur 20 Autominuten von hier entfernt) war übrigens zeitgleich Barack Obama zu Gast. Sehr schade, dass wir nicht beides hintereinander machen konnten. Aber es war auch so eine coole Sache.
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