An amerikanischen Unis kann man vielerlei Kurse besuchen ... und dafür sogar Credits bekommen! Orchester zum Beispiel, oder Schwimmen für Anfänger! Aber natürlich kann man auch Theater spielen, und das sogar auf Deutsch! Da war Kathi verständlicherweise auch sofort dabei. Und am Wochenende hieß es dann endlich Vorhang auf für den German Drama Workshop!
Was gespielt wurde? "Herr Peter Squenz", eine barocke Komödie von Andreas Gryphius. Es geht darum, dass einige arme Handwerker ein Theaterstück einstudieren, um es der königlichen Familie vorzuführen um dadurch zu etwas "Trankgeld" zu kommen, "aber auch Ruhm und Verehrung für alle" zu erlangen. Inszenieren tut das ganze Peter Squenz, der sich für gebildeter hält, als er eigentlich ist. Die Handwerker sind unterschiedlich motiviert und auch unterschiedlich begabt. Oder eher: wenig begabt, denn es kommt zu Reimverwirrungen, Prügeleien und Trunkenheit auf der Bühne, sodass die Truppe am Ende für die "Säue", die sie gemacht hat bezahlt wird, denn aus der Tragoedi wurde eine Comoedi.
Der German Drama Workshop hat bei der Inszenierung alles selbst gemacht: Kostüme, Deko, Requisiten, Rollen verteilt, Supertitel und Bilder für Nicht-Deutschsprecher, Musik, ...
Mittwoch, 9. April 2008
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1 Kommentar:
Also die Proben sehen sehr professionell aus.Besonders natürlich die Mauer, es war bestimmt eine sprechende Mauer.
Mum u. Dad
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