Samstag, 31. Mai 2008
Moving
Mittwoch, 28. Mai 2008
I'll Be Missing You
Außerdem gibt es viele Kleinigkeiten im Alltag deren Wert sich erst richtig zeigt, wenn einem klar wird, dass zu Hause wieder alles anders sein wird. Dieser Post soll eine Aufzählung all jener kleinen und klitzekleinen Kleinigkeiten sein, die aber doch oft die großen Freuden im Leben ausmachen - frei von der Leber weg und ganz ohne Reihung.
- Passport to Europe mit Samantha Brown: Eine Reisesendung auf dem Travel Channel, in der Amerikanern beigebracht wird, wie man auf amerikanische Art und Weise nach Europa reist. Die überaus sinnlosen und absolut schwachsinnigen Tipps bestanden unter anderem aus: Wieso ein Mietauto nehmen, wenn man auch einen Chauffeur haben kann, der eine Sondererlaubnis hat, um die Fußgängerzone zu befahren? Und in Deutschland oder Österreich empfiehlt es sich, zur Abendgestaltung in ein Wirtshaus zu gehen, wo garantiert jeden Tag die einheimische Bevölkerung vergnügt vor sich hin jodelt und schuhplattelt.
- Der 23.45 Uhr Zug durch Bowling Green, dessen Getute uns täglich ans Zu-Bett-Gehen erinnert hat. (An dieser Stelle auch Grüße an den 04.20 Uhr Zug, den wir mittlerweile gar nicht mehr wahrnehmen, aber der uns in den Anfangswochen etwas Sorgen bereitet hat)
- Bill, der Busfahrer.
- Nächtliche Einkäufe bei Kroger. Kein Scherz, das werden wir wirklich vermissen. Abends kauft es sich nun mal am entspanntesten ein. Da packen die Mitarbeiter die Schmusehits aus, das Licht wird gedämmt, es gibt kaum andere Shopper, und alle schleichen schlaftrunken durch die Gänge.
- Unsere Starbucks Favoriten und deren verwirrende, lange Eigennamen á la Venti Skinny Cinnamon Dolce Latte, Coffee Frappuccinos und die gesamte Kuchenpalette. Übersetzung aus der Starbucks-Sprache: Ein großer, fettarmer Milchkaffee mit Zimtsirup und Süßstoff, Kaffee-Crasheis-Mischmasch und die gesamte Kuchenpalette.
- "Hey guys, what´s up?"
- Sour Patch Kids, Oreo Kekse, Ahornsirup, Toaster Strudel (sowie ganz im Allgemeinen Süßigkeiten, die man in den Toaster stecken kann), und deren Freunde aus der Süßigkeitenabteilung im Supermarkt.
- Die Gesichter junger Mütter, wenn uns ein englisches Fluchwort rausrutscht, das in den USA viel verbotener ist, als bei uns ("Fuck!"). Kleiner Tipp von uns: Besser nicht am Strand neben einer Gruppe picknickender amerikanischer Familien mit Kleinkindern rausrutschen lassen. Das mag dann schon zu richtig strafenden Blicken in eure Richtung führen. Wir müssen´s wissen :)
- Fernsehmarathöner wie zB: Ameria´s Next Top Model - das ganz Wochenende lang, jedes Wochenende; alle drei Teile einer Filmtrilogie - mehrmals hintereinander; einen einzigen Film mehrmals hintereinander; drei Tage hintereinander den gleichen Film oder Marathon; ...
- Marge, die "Hi Sweetie, how are you today? und Have a great day, Honey!"-Buffetkraft, die uns mit ihrer freundlichen Art mehrmals täglich aufgeheitert hat. Guckst du:
Sonntag, 25. Mai 2008
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... wo ist dieses Jahr geblieben?!
Mittwoch, 21. Mai 2008
California, here we come ...
Wie gesagt: Spaziergänge in San Francisco können Ungeübten schnell mal wie eine Bergwanderung vorkommen: Es geht ständig irgendwo bergauf und hat man den vermeintlichen Gipfel erklommen, stellt man fest, dass es in einer anderen Richtung noch ein schönes Stückchen weiter geht. Wenn man aber erst mal oben ist, hat man dafür eine ganz nette Aussicht. So wie wir hier auf den nächsten beiden Fotos:
Wir beide, leicht außer Atem, vor der Stadtaussicht auf San Francisco und die Bay Bridge.Nachdem wir schon mit dem Wetter so viel Glück hatten, haben wir uns natürlich einen Spaziergang zur Golden Gate Bridge nicht nehmen lassen. Und weil wir schon mal da waren, sind wir dann auch noch über die Brücke auf die andere Seite spaziert. Für eine Strecke über die Brücke haben wir dabei 32 Minuten gebraucht - und wir haben nicht gebummelt. Nur damit ihr einen Eindruck bekommt, wie lang dieses Ungetüm eigentlich ist.
Mittwoch, 14. Mai 2008
On an Island in the Sun - Unsere Fotos aus Hawaii
Schildkröte
Waikiki Beach und Diamond Head, das Wahrzeichen von Oahu, das man auch bewandern kann ...Manfred und Waikiki
Inzwischen haben wir die Insel verlassen und San Francisco erreicht. Viel gesehen haben wir noch nicht, heute ist unser erster Tag. Mal sehen, ob's Manfred heute aus dem Bett schafft ... der ist nämlich ziemlich verwundet: Meeres-splitter im Fuß, Schnitt an der Hand, Backe geschwollen ... wir hoffen, er macht es noch so lange, bis die Versicherung wieder alles übernimmt ;o)
Montag, 12. Mai 2008
Aloha from Hawaii
Wir haben es geschafft: Nachdem wir am Dienstag den ganzen Tag in diversen Flugzeugen zugebracht haben, sind wir offiziell am anderen Ende der Welt angekommen. Seither befinden wir uns in Honolulu, Hawaii, von wo es genau 12 Stunden Zeitunterschied nach Hause sind. Ja, bei uns ist heute also noch gestern und während ihr jetzt gerade in Arbeit oder Schule sitzt, denken wir noch nicht mal so richtig ans schlafen gehen.
An alle, die in den letzten Tagen schon auf Lebenszeichen gewartet haben: Leider konnten wir uns nicht früher melden, da unsere Internetverbindung hier ziemlich lahm ist und wir ständig aus dem Netz fliegen. Deshalb können wir auch heute noch keine Fotos anbieten – wir hoffen aber, die spätestens nächste Woche in San Francisco nachliefern zu können.
Dafür hat der Regen hier ganz lustige Angewohnheiten. Er schaut grundsätzlich mehrmals täglich vorbei, allerdings immer bloß ganz kurz und dezent. Meist regnet es nicht länger als 5 Minuten – und sogar da handelt es sich mehr um eine Art Sprühregen, der nicht mal die Straßen nass macht. Am Strand macht sich deshalb auch niemand die Mühe, sich wo Unterschlupf zu suchen.
Dienstag, 6. Mai 2008
Up and Away
Da leider schon alle Autos, die wir gekannt haben, mitsamt ihren studentischen Herrchen bzw. Frauchen die Stadt bereits verlassen haben, mussten wir selbst die Initiative ergreifen. Wir haben deshalb für die Fahrt zum Flughafen ein Auto gemietet und Nadine hat sich netterweise bereit erklärt, uns zum Flieger zu bringen. Kommt uns auf jeden Fall noch billiger, als ein Taxi zu nehmen. Das Auto steht schon vor der Tür und ist blau und schnuffig.
Ein Laptop, Ipods und Fotoapparate sind natürlich auch mit von der Partie. Wir werden uns also von unterwegs auch mal melden können. Schaut also auch in den nächsten Tagen mal rein. Bis bald!













