Wir kamen am späten Abend an und waren trotzdem überhaupt nicht müde - Zeitverschiebung! Also blieben wir noch lange auf und schmiedeten Pläne. Der erste Tag will immer besonders gut geplant sein. Am nächsten "Morgen" (so gegen 12 - der Jet Lag in die andere Richtung ist richtig fies und schwer zu bekämpfen!) war es sonnig. Trotzdem achteten wir beim Anziehen darauf, was und ALLE vorher gesagt haben: "Bring a sweater!" Wir kletterten 5 Stockwerke nach unten und dann auch gleich wieder rauf. Es war nämlich HEIß!!! Die ersten 3 Tage unseres Aufenthaltes erlebte San Francisco eine Rekordhitze: um die 90F - so heiß war's um die Jahreszeit seit 1970 nicht mehr. Wir kamen schon in einen Shorts und T-Shirt Engpass. In Hawaii hatten wir die Klamotten für diese Temperaturen ja schon alle verbraucht!
Nachdem wir uns passender adjustiert und unser Frühstück/Mittagessen eingenommen hatten, erkundeten wir die Stadt. Aus dem Fernsehen kennt man ja die Must-Sees: Golden Gate Bridge, Alcatraz, Cable Car, Steigungen ... trotzdem kann man sich nicht vorstellen WIE bergig diese Stadt ist ... oh Mann!
Dass das Wetter so auf unserer Seite stand, kommt euch nun zu Gute! Es gibt nämlich schöne Fotos und das nicht nur weil wir mehr Haut zeigen ;o) Auch der berühmte Nebel, der hier meistens über der Stadt hängt und den Blick auf die Brücke und "The Rock" verschleiert, war weg.
Tja, und was haben wir sonst gemacht in San Fran? Wir sind viel gelaufen, haben viel Geld ausgegeben und haben es kaum einmal geschafft, vor Mittag aus dem Bett zu kommen ... und ganz ehrlich - wir sind wieder daheim und haben auch hier unser Nachmittagsschläfchen bis halb 8 ausgedehnt.
Wie gesagt: Spaziergänge in San Francisco können Ungeübten schnell mal wie eine Bergwanderung vorkommen: Es geht ständig irgendwo bergauf und hat man den vermeintlichen Gipfel erklommen, stellt man fest, dass es in einer anderen Richtung noch ein schönes Stückchen weiter geht. Wenn man aber erst mal oben ist, hat man dafür eine ganz nette Aussicht. So wie wir hier auf den nächsten beiden Fotos:
Wir beide, leicht außer Atem, vor der Stadtaussicht auf San Francisco und die Bay Bridge.
Das besondere an Baseball-Stadien ist, dass sie an einer Seite offen sind und dadurch von den oberen Rängen oft eine sehr schöne Aussicht bieten. In San Francisco sieht man von seinem Sitzplatz raus aufs Meer und die Bay-Bridge.
Der Pitcher (Werfer) der San Francisco Giants beim erfolglosen Veruch, den Batter (Schläger) der White Sox zu stoppen.
Wie man an den Spielern auf diesen Fotos erkennen kann, ist Baseball nicht unbedingt die aufregendste Sportart der Welt. In Ballparks geht es den Zuschauern vielmehr ums Essen, Tratschen, und darum, die Straßenbahn nach dem 7. Inning (von 9) noch zu erwischen.
Nachdem wir schon mit dem Wetter so viel Glück hatten, haben wir uns natürlich einen Spaziergang zur Golden Gate Bridge nicht nehmen lassen. Und weil wir schon mal da waren, sind wir dann auch noch über die Brücke auf die andere Seite spaziert. Für eine Strecke über die Brücke haben wir dabei 32 Minuten gebraucht - und wir haben nicht gebummelt. Nur damit ihr einen Eindruck bekommt, wie lang dieses Ungetüm eigentlich ist.

Wie gesagt: Spaziergänge in San Francisco können Ungeübten schnell mal wie eine Bergwanderung vorkommen: Es geht ständig irgendwo bergauf und hat man den vermeintlichen Gipfel erklommen, stellt man fest, dass es in einer anderen Richtung noch ein schönes Stückchen weiter geht. Wenn man aber erst mal oben ist, hat man dafür eine ganz nette Aussicht. So wie wir hier auf den nächsten beiden Fotos:
Wir beide, leicht außer Atem, vor der Stadtaussicht auf San Francisco und die Bay Bridge.Am Samstagabend waren wir außerdem im Stadion und haben uns ein Baseballspiel angesehen. Mit den Eintrittskarten hatten wir richtiges Glück, weil wir buchstäblich so lange zugewartet haben, bis die die letzten Karten zum halben Preis auf den Markt geworfen haben. Unsere Plätze waren dafür nicht ganz am Spielfeldrand, aber den mitgebrachten Feldstecher haben wir dann doch nicht gebraucht. Das lokale Team, die San Francisco Giants, haben übrigens Prügel eingesteckt und an drei Tagen in Serie gegen die Chicago White Sox verloren.
Nachdem wir schon mit dem Wetter so viel Glück hatten, haben wir uns natürlich einen Spaziergang zur Golden Gate Bridge nicht nehmen lassen. Und weil wir schon mal da waren, sind wir dann auch noch über die Brücke auf die andere Seite spaziert. Für eine Strecke über die Brücke haben wir dabei 32 Minuten gebraucht - und wir haben nicht gebummelt. Nur damit ihr einen Eindruck bekommt, wie lang dieses Ungetüm eigentlich ist.



2 Kommentare:
Sehr beeindruckend - vor allem The Rock hätte mich sehr interessiert! Aber war hat schon Zeit durch die USA zu reisen...
Wer Zeit hat durch die USA zu reisen? diejenigen die nicht arbeiten müssen ;-)) Im Ernst: Wir gönnen euch diesen tollen Urlaub,ihr habt ihn wirklich verdient und wir beneiden euch trotzdem. Aber wir sind jung, ich überlege auch in USA zu studieren ich möchte auch so einen eckigen Hut, der steht mir gut. Lg O.Karli
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