Dienstag, 29. Januar 2008

Detroit Auto Show

Detroit und Autos - das gehörte für lange Zeit einfach zusammen. So sehr, dass die Stadt den Spitznamen Motor City verpasst bekam. Die in Detroit ansässigen Autofirmen - allen voran Ford - sorgten für wirtschaftlichen Aufschwung und boten der Bevölkerung ein schier unerschöpfliches Angebot an Arbeitsplätzen. Als Auswirkung davon hat sich die Bevölkerungszahl der Motor City in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehr als versechsfacht.

Doch von alledem ist heute kaum noch was geblieben. Die Autohersteller sind großteils alle weg - abgewandert in Billiglohnländer um günstiger produzieren zu können. In Detroit geblieben sind lediglich die Konzernzentralen, wie beispielsweise jene von General Motors. Und noch was ist geblieben: Die North American International Auto Show, die hier jedes Jahr im Jänner statt findet und die wir am Sonntag besucht haben.

Dank Fred, der sich wieder einmal bereit erklärt hat, mit seinem Auto einen privaten Shuttledienst für arme, autolose österreichische Austauschstudenten zu organisieren, haben wir es am letzten Ausstellungstag noch zur Autoshow geschafft. Auf 55.000 m² erwarteten uns dort - tja was wohl - jede Menge Autos. Wir haben uns ein paar Stunden Zeit genommen und uns die Neuheiten am Automarkt in Ruhe angesehen. Was dabei aufgefallen ist: Auch hier in Amerika findet ganz langsam ein Umdenken in Richtung alternative Antriebe statt. Auf der Messe war kaum ein Aussteller vertreten, der keinen Hybridwagen im Angebot hatte. Na also, geht doch... ;-)

Hier unsere besten Fotos von der Show:

Kurz vor seiner ersten smart Erfahrung machte Mark seine erste MiniCooper Erfahrung...


Ein VW Cabrio und ein Manfred in seiner glaubwürdigsten Prolo-Pose.


Wie? Der Lenker sollte auf den Verkehr achten? Ach was...


Fred und Mark testen ein neues Jeep-Modell und fühlen sich sichtlich wohler als im MiniCooper vorhin.

Ach ja, noch was haben wir diesen Sonntag auf der Autoshow geschafft: Wir haben unsere heurigen Wunschzettel fertig gestellt. Und unaufdringlich wie wir nun einmal sind, wollen wir damit auch gar nicht hinterm Berg halten. Also wer uns dieses Jahr eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen will, hier sind unsere Top 3 Vorschläge:

Kathi:

Kathis Lieblingsauto der Show, der neue Chevrolet Beat. Man achte auf die Rückspiegel-Kameras.


Aber auch über den Maserati würde sie sich ganz sicher freuen :-)


Oder doch das bereits bekannte VW-Cabriolet. Auch ohne den Modeltypen hinter dem Steuer erhältlich *zwinker*


Manfred:


Der Mazda Taiki. Also dieses Geschenk würde mich wirklich überraschen. Der is nämlich leider nur ein Concept-Car, also eine Designstudie, die es wohl nicht zur Serienreife bringen wird. Warum wohl?


Falls ihr meint, ein Ferrari passe besser zu mir - bitte sehr. Ich würde auch gar nicht unbedingt auf diese Farbe bestehen.


Falls nach Kathis Maserati schon etwas Ebbe in der Kriegskasse herrscht: Hey, ich würd mich auch mit ner halben Karre zufrieden geben...

Samstag, 19. Januar 2008

Wetter-Update

Tja, da denkt man, als Österreicher sei man an winterliche Temperaturen gewöhnt... Aber bei -18 °C am Morgen ist dann doch auch unsere Schmerzgrenze erreicht:

Dabei hatte das Semester richtig gut begonnen: In der ersten Woche hatten wir 15 °C, sodass wir ohne Jacke zur Uni konnten. Tja, und jetzt das. *grmpfl*
Laut einem meiner Professoren sind diese Temperaturschwankungen für die Region um die Great Lakes jedoch überhaupt nicht ungewöhnlich. Laut ihm geht's den gesamten restlichen Winter noch so dahin. Aha. Klasse.

Erwartet also von unserer Seite keine abenteuerlichen Ereignisberichte von diesem Wochenende. Verständlicherweise ziehen wir es vor, das Ende der Kältewelle im geheizten Appartment abzuwarten. Da am Montag hier der Martin Luther King Jr. Day begangen wird, haben wir sogar ein verlängertes Wochenende. Das heißt für uns, dass wir nicht nur mit Uni-Kram beschäftigt sind, sondern auch mal ausschlafen und Zeit vor dem Fernseher verschwenden können ;-)
So wie heute Nachmittag, als sich das kanadische Fernsehen gnädig zeigte und eine Aufzeichnung der heutigen Hahnenkammabfahrt brachte. Also fanden wir uns daumendrückend vor dem Fernseher ein und verfolgten das Rennen.

Gestern waren wir abends mit Jennica und Fred essen. Nachdem wir hier nun schon öfter gehört haben, dass "alles gleich nochmal so gut schmeckt, wenn man's frittiert", haben wir zur Vorspeise gleich mal deep fried pickles (dt.: in Backteig frittierte Essiggurken) bestellt. Und ja, ihr werdet's vermutlich nicht glauben, aber die waren wirklich ziemlich lecker...

Symbolfoto ;-)

Ausklingen ließen wir den Abend dann mit einer Runde Wii. Nachdem Fred vor kurzem seine Spielesammlung um Guitar Hero III erweitert hat, mussten wir uns einfach wieder einmal bei ihm einladen und kräftig in die Saiten hauen. Entgegen unserer Befürchtungen waren unsere Guitar-Hero-Künste noch nicht einmal besonders eingerostet. Gelernt is eben gelernt :-)

Freitag, 18. Januar 2008

The American Way of Life #9

Nachdem im Anschluss an meinen letzten Beitrag der Einwand aufkam, Damen-Basketball sei unter meiner Würde, will ich mich mit meinem heutigen Eintrag rehabilitieren. Also an alle von Testosteron überfluteten und vor Y-Chromosomen nur so strotzenden Leser dieses Blogs: Tut mir leid, dass ich euch mit dem letzten Eintrag belästigt habe. Extra für euch geht es heute dafür um das Männlichste aller Themen: Motoren, Trucks und dicke Brummer. Oh ja. *horr horr horr* (<---- Tim Taylor Grunzen, Anm. d. Red.)

Man sagt ja vielen Nationen unterschiedliche Verhaltensmuster nach. Italiener, zum Beispiel, sollen ausnahmslos temperamentvoll sein, während die kühlen Finnen aus dem hohen Norden kaum mal ein Wörtchen über die Lippen bringen sollen. Dank dieser Klischees wissen wir auch, dass alle Österreicher permanent jodeln, alle Tschechen Skoda fahren und alle Russen dauerhaft betrunken sind. Deutschen Männern wird wiederum nachgesagt, dass sie ihre Autos oftmals zu sehr schätzen.
Oh halt - deutschen Männern wird das nachgesagt?!? Also ich kenne zumindest noch ein Volk, das seine Autos ziemlich gern hat ;-) Richtig, Amerikaner.

Im Unterschied zu deutschen Männern steht bei den Amerikanern allerdings nicht die Wagenpflege an erster Stelle. Vielmehr ist man (besonders hier im Mittleren Westen) schlicht und einfach auf diesen fahrbaren Untersatz angewiesen. Ohne Auto kommt man aus Bowling Green beispielsweise gar nicht weg. Es führt zwar eine Eisenbahnlinie durch die 30.000-Einwohner-Stadt, allerdings hat BG keinen eigenen Bahnhof. Und die einzigen Busse, die in Bowling Green verkehren, sind lediglich dazu da, Studenten zur Uni zu bringen. Ja, es gibt nicht einmal ein richtiges Taxi-Unternehmen aus Bowling Green. Wer hier also ohne eigenes Auto strandet, bleibt erst einmal eine Weile da. Daher die hohe Wertschätzung der Amerikaner für ihre Autos.

Wer allerdings ein Auto hat, dem geht es hierzulande richtig gut. Es gibt da nämlich einige nette Annehmlichkeiten, die Herrn und Frau Autofahrer das Leben hier versüßen. Ihr wisst nicht, worauf ich hinaus will? Macht nix, hier erst mal ein Foto :-)


Das ist Rally's Hamburger. Wie der Name schon vermuten lässt, gibt es dort lebenszeitverkürzendes, fettiges, unglaublich leckeres amerikanisches Fast-Food. Oh, und die haben auch einen Drive-In.
Nein, halt. Die haben nur einen Drive-In. Das ganze Restaurant besteht nur aus Küche und Drive-In-Schalter. Wer sich also zum Essen hinsetzen will, muss mit den Gartengarnituren im Freien Vorlieb nehmen (bei den momentanen Temperaturen hier kein Vergnügen). Oder aber man kommt gleich mit dem Auto, fährt zum Fenster vor, bestellt, und verzehrt die Köstlichkeit dann am großzügig angelegten, Restaurant-eigenen Parkplatz. Sowas gibt es nämlich schon.

Okay, noch ein Beispiel. Was, denkt ihr wohl, ist das?


Keine Idee? Sieht ja auch ein bisschen nach einem Drive-In aus, nicht? Isses auch. Allerdings gehört dieser Drive-In nicht zu einem Restaurant, sondern... sondern... sondern... na?
Richtig, zu einer Bank. Über Gegensprechanlage und Rohrpost ist man hier mit den Bankangestellten verbunden. Das ist schon praktisch, denn für alltägliche Bankgeschäfte muss man somit nicht einen einzigen Fuß aus dem Wagen setzen.
Bei dieser lustigen grünen Blechbox am Foto handelt es sich nämlich nicht um einen Radarkasten, sondern um einen Bankomaten. Für uns europäische Fußgänger war es anfangs auch etwas komisch, wenn wir uns am Bankomaten angestellt haben. Ich meine, es gibt angenehmere Mitwartende als laufende Autos. Man fühlt sich da irgendwie umzingelt, bedroht und ganz schön klein. Aber hey, man gewöhnt sich an alles.


Aber nicht nur Banken und Restaurants haben Drive-Ins. Auch das Postamt besitzt sowas. Und auch - wie auf diesem Bild zu sehen - Apotheken.
Während es für uns doch etwas eigenartig war, sind Amerikaner daran gewöhnt, ihre Erledigungen vom Wageninneren aus zu machen. So sehr, dass die Autoindustrie mittlerweile reagiert hat und beheizbare Becherhalter für viele neue Automodelle anbietet. Wenn man im Auto isst, Geld behebt, Medikamente abholt oder Briefe verschickt, verbringt man schließlich eine ganze Weile im Wageninneren. Der Komfort soll dann allerdings auch nicht darunter leiden...

Samstag, 12. Januar 2008

Women's Hoops

Hinter uns liegt eine fürchterliche Woche für jeden Bowling-Green-Sportfan. Die ganze Misere begann eigentlich schon letzten Sonntag, als die Falcons-Footballmannschaft vor laufenden Kameras des nationalen Fernsehens gründlich gedemütigt wurde. Das 63-7 Debakel gegen Tulsa war sogar die höchste Niederlage in der Geschichte der College Bowlgames. Autsch.
Und als ob das nicht genug wäre, kam am Tag darauf gleich der nächste Rückschlag: Das Football-Aushängeschild Ohios, die Ohio State University, wurde im Endspiel um die amerikanische Meisterschaft ähnlich fachgerecht auseinander genommen. Nachdem es auch die Browns und die Bengals nicht ins NFL-Playoff geschafft haben, steht man im Football-verrückten Ohio nun mit leeren Händen da und leckt kräftig die (zahlreichen) Wunden.

Wie man das macht? Ganz einfach: Man besucht Sportveranstaltungen, bei denen es ziemlich wahrscheinlich ist, dass das eigene Team gewinnen wird. So auch ich :-) Allerdings war die Auswahl etwas begrenzt:

Football - Saison zu Ende (und Team am Sand)
Soccer - Saison zu Ende
Rugby - Team klasse, aber: Saison zu Ende
Volleyball - Saison zu Ende
Baseball - Saison noch nicht begonnen
Hockey - Team spielt auswärts (und steckt in Formtief)
Gymnastik - ach nee, das ist nicht euer Ernst? ;-)
Herren Basketball - auswärts (und Team am Sand)
Damen Basketball - Heimspiel gegen Ohio und Spitzenmannschaft...

...alles klar, dann eben Damen Basketball

Das Spiel fand in der Mehrzweckhalle der Universität statt. Mit knapp über 3.000 Zusehern war das Spiel auch ganz gut besucht:


Aber was eigentlich fast wichtiger war: Die Falcons haben gewonnen. YES! Endstand: Bowling Green 60, Ohio 45. Das Spiel war einigermaßen spannend und die Stimmung in der Halle wirklich ausgezeichnet. Obwohl Basketball nicht ganz meine Sportart ist, hab ich es also genossen. Und wir haben gewonnen (hab ich das schon erwähnt?) ;-)
Natürlich kann ein Sieg der Basketballerinnen nicht komplett über die zuletzt erlittene Schmach hinweg helfen, aber es war zumindest mal ein guter Anfang.

Hier noch einige Impressionen vom Spiel:

Unterwegs zum Dunking ;-)


Keine Sportveranstaltung ohne die Cheerleader...


...oder ohne Frieda Falcon...


...und schon gar nicht ohne die Band!


Das siegreiche Team singt nach Spielende die Alma Mater (Universitätshymne)

Samstag, 5. Januar 2008

Es geht wieder los

Ab Montag ist endlich wieder Schluss mit Schlafen bis halb 11, stundenlangem Fernsehgucken und Stricken, Schlaflosigkeit aufgrund von Bewegungsmangel und privatem Lesevergnügen! Das neue Semester beginnt ... ähm ... hurra?!

Langsam wurde uns schon ein bisschen langweilig zu Hause, aber nur noch zweimal schlafen und dann gehen wir wieder jeden Tag auf die Uni, sitzen abends stundenlang in Vorlesungen anstatt unsere Lieblingsserien zu sehen und lesen Dinge, die wir uns nicht ausgesucht haben ... endlich. Diese Entscheidungsfreiheit in den heimischen vier Wänden hat uns doch etwas überfordert ;o)

Aber im Ernst: Es ist schön, wenn es wieder ein Alltagsleben gibt, wir Freunde und Studenten wieder täglich sehen, eine Aufgabe zu erfüllen haben und dazwischen auch Zeit für Saxophon und Fitnessstudio einplanen können. Das ständige Rumsitzen macht einen richtig lustlos.
Wir haben uns gedacht, wir machen es so wie im Herbst und stellen kurz unsere Kurse vor ... als Rechtfertigung sozusagen (schließlich hatten wir jetzt ganz schön lange frei).

Fangen wir mit mir an (Manfred jault und lacht gerade abwechselnd unten vorm Fernseher über das Footballspiel): Natürlich sehe ich meine Schützlinge wieder! Fast die ganze Klasse hat sich dafür entschieden, dass ihr deutsch noch besser werden könnte - sie bleiben mir im weiterführenden Kurs erhalten. Ich persönlich besuche einen Kurs über die Wiener Moderne, einen Kurs zum Theaterprojekt (Studenten spielen und organisieren eine Theateraufführung in deutsch mit "Untertiteln"), einen Englischkurs - diesmal wirklich - der meinen Wortschatz und meinen Wortfluss verbessern soll (die Professorin wird sich anschaun wenn sie meinen Wortfluss kennen lernt hi hi), und noch je einen Begleitkurs zu Unterrichtstätigkeit und Abschlussprüfungen.

Manfred hat sich entschlossen, noch einige Wissenslücken im Bereich der US-Geschichte zu schließen. Genau heißt das: Er belegt einen Kurs zur amerikanischen Kolonialgeschichte, der die Zeit von der (Wieder-)Entdeckung Amerikas bis zur Unabhängigkeitserklärung behandelt. Und dann auch noch einen Kurs mit dem Titel „America Becomes Modern“. Da geht’s im Wesentlichen um Amerika im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Hört sich das nicht spannend an? *hust* Manfreds dritter Kurs hat den Titel „Politics of the European Union“ und wird von einem Österreicher aus Salzburg unterrichtet. Japp, die Welt ist ein Dorf.

Dieses Semester gehen wir wieder einmal gemeinsam in einen Kurs und wieder ist es Italienisch. Wir sehnen uns nach Input in dieser sehr lieb gewonnenen Sprache und gehen als Zuhörer in einen leicht fortgeschrittenen Kurs um unsere Basis für weiterführende Lehrveranstaltungen in Salzburg zu festigen ... ans Aufhören denken wir nämlich ganz und gar nicht.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Neujahr und Halbzeit

Wir haben uns heute morgen selbst mehrmals die Augen reiben, den Kalender auf etwaige Fehler untersuchen und verdutzt in die Gegend blicken müssen, aber es stimmt tatsächlich: Es ist der 2. Jänner 2008. Das heißt für uns: Mit dem heutigen Tag sind wir genau 5 Monate hier. Und mit dem heutigen Tag sind es noch genau 5 Monate. Es ist also bereits Halbzeit. In 152 Tagen werden wir Amerika schon wieder Lebwohl sagen und uns auf die Heimreise machen. Das ist eigentlich sehr ziemlich bald.

Deswegen sind wir momentan etwas hin- und hergerissen. Natürlich freuen wir uns schon sehr auf Zuhause, auf Familie, Freunde, Bekannte, Haustiere und alles, was sonst noch so dazu gehört. Ich bin diese Woche einmal aufgewacht und hab im Halbschlaf gestammelt: "Käsekrainer. Mhmmm. Käsekrainer mit Kartoffelsalat. Gegrillte Käsekrainer. Her damit. Sofort." Ihr seht, Österreich fehlt uns schon ganz schön.
Andererseits gäbe es noch so viele Sachen, die wir hier machen wollen. Ein Baseballspiel besuchen etwa. Oder diverse Restaurants ausprobieren. Oder mal nach Florida fliegen. Oder an die Ostküste. Oder nach Hawaii. Oder Kuba. Da werden die 152 Tage wohl richtig knapp werden. Es mag zwar etwas blöd klingen, aber ein knappes Jahr scheint nicht annähernd zu reichen, um an all die Orte zu kommen, die man hier gerne besuchen würde.

Das neue Jahr ist hier mittlerweile auch angekommen. Natürlich wird zu Silvester hier auch groß gefeiert: Es gibt Silvesterparties, Open-Air-Veranstaltungen in den großen Städten und Neujahr-Countdowns im Fernsehen. Was es jedoch nicht gibt, sind Feuerwerke. Zumindest nicht zu Silvester. In den USA sind Feuerwerke nämlich für einen anderen (wichtigeren) Feiertag eingeplant: Den Unabhängigkeitstag am 4. Juli. Da wird natürlich groß geböllert und geschossen. Zu Silvester begnügen sich die meisten Amerikaner damit, Luftballons steigen zu lassen, oder mit diesen Partytröten Krach zu machen. Und da es in den meisten (allen?) Bundesstaaten verboten ist, einen offenen Behälter mit Alkohol in der Öffentlichkeit bei sich zu haben, geht es zu Silvester auch auf den Straßen einigermaßen gesittet zu.

Kathi und ich möchten allen Lesern unseres Blogs auf diesem Weg ein gutes neues Jahr wünschen. Wir freuen uns immer wieder, wenn wir hören, wer hier alles regelmäßig mitliest. Ich versuch hier noch ein Bild anzuhängen. Kann sein, dass es bei dem einen oder anderen etwas länger braucht zum Laden. Aber nur Geduld - ich denke, es lohnt sich...

Bis bald!


PS: Es ist jetzt kurz nach 21 Uhr und wir haben draußen knackige -14 °C. Außerdem verfügen wir über eine ca. 15 cm dicke Schneedecke. Mit dem neuen Jahr ist also auch der Winter zurück gekommen.