Donnerstag, 27. März 2008

Jeden Tag eine gute Tat

Wir waren tapfer. Wir haben gekämpft. Ja, wir wollten es uns ehrlich wirklich abgewöhnen. Aber heute ist der Punkt erreicht, an dem wir es einfach wieder aussprechen müssen: "ES WAR WIE IM FILM!"

Aus verschiedenen amerikanischen Filmen kennt man das ja: Lachende, kreischende oder kichernde Mädchengrüppchen, die in ihren Pfadfinder-Uniformen von Haus zu Haus ziehen und Pfadfinderkekse verkaufen. Na gut, ganze Gruppen haben uns heute Morgen nicht besucht, aber die Gruppenleiterin hat kurz bei uns geklingelt und unsere Keksbestellung vorbei gebracht. Yummie!


Auf jeden Fall haben wir jetzt die echten, originalen, amerikanischen Pfandfinderkekse. Wir wussten ja zuvor schon, wie die schmecken, weil wir sie bei Freds Eltern in Lima verkosten durften. Freds Mama ist nämlich Lehrerin an einer Grundschule und kann schlecht nein sagen, wenn ihre Pfadfinder-Schülerinnen ihre Kekse zum Kauf anbieten. Mit dem Resultat, dass sie schon ganze Packungen einfrieren muss, weil sie schneller kaufen muss, als die Familie essen kann :-)
Deshalb wussten wir auch schon, dass diese Kekse wirklich eine Köstlichkeit sind. Unsere Lieblingssorte sind die Thin Mints - also dunkle Schokokekse mit einem Hauch von Minze. Mhmm - himmlisch. Außerdem haben wir aber auch noch Caramel DeLites und Lemonades.


Die Pfadfindergruppen backen die Kekse allerdings nicht selbst, sondern bestellen sie bei ganz bestimmten Bäckereien. Aber warum machen die eigentlich diesen Keksverkauf? Nun, in erster Linie finanzieren sich die Pfadfindergruppen dadurch einen Großteil ihrer Aktivitäten. Der Reinerlös der Keks-Aktion bleibt ja direkt bei den Mädchen und wird mit der Gruppe verwendet. Damit das Geld aus dem Verkauf auch direkt an die lokalen Gruppen geht (und nicht an irgendwelche Geschäftemacher, oder zentral wo auf einem Konto landet), kann man diese Kekse auch nirgendwo im Internet bestellen. Der einzige Weg, um an diese Leckereien zu kommen, ist, dass man sie ganz einfach der örtlichen Gruppe abkauft.

Für besonders fleißige Keksverkäuferinnen winken kleine und größere Belohnungen in Form von Anstecknadeln, Aufnähern usw. Außerdem sollen die Mädchen mit dieser Aktion Teamwork, Organisation und den Umgang mit Geld lernen. So muss die Gruppe im Vorhinein beispielsweise die Nachfrage an Keksen abschätzen und sich bei den Bäckereien für den Verkauf eindecken. Naja, und zu guter Letzt wird wohl auch der Spaß bei der ganzen Sache kaum zu kurz kommen...

Samstag, 22. März 2008

Danke Danke Danke

Ein ganz dickes DANKE an alle, die uns in den letzten Wochen und Monaten mit Care-Paketen aus der Heimat versorgt haben. Wie eifrige Leser unserer Beiträge ja wahrscheinlich wissen, haben wir im amerikanischen Konsum-Wunderland für einige unserer Lieblingslebensmittel ganz guten Ersatz gefunden. Aber eben nicht für alle. Deshalb sind wir schon seit Monaten auf Importe angewiesen und freuen uns jedes Mal über die Lieferungen aus Österreich.
So haben es in den letzten Wochen unzählige Knorr Salatkrönungen, Sour Electroshocks, Haribo Süßigkeiten, Kräuterlinge,... über den großen Teich geschafft. Danke dafür an Mamas, Papas, Onkels, Tanten, Großeltern, Geschwister, Freunde und Bekannte.

Gerade letzte Woche ist wieder eine große Ladung davon angekommen. Im Paket enthalten waren jedoch nicht nur Lebensmittel, sondern auch 2 T-Shirts und ein grün-weißer Fußballschal. Wir hatten sehr viel Spaß beim Auspacken und werden eventuell vielleicht möglicherweise sogar mal unsere Shirts zur Uni ausführen ;-) Gerne kommen wir außerdem der Bitte nach, diese Andenken auf unserem Blog zu präsentieren:

Man beachte Kathis Haarband und meinen leidenden Gesichtsausdruck...


Als Fußballfan kommen auf mich natürlich aufregende Zeiten zu. Von der Euro-Euphorie in Österreich bekommen wir momentan aber leider reichlich wenig mit. Ob in Europa 22 Mann einem runden Leder nachjagen, ist den meisten Amerikanern herzlich egal. Tja - wenn ich es schon nicht zur Euro-Euphorie schaffe, dann muss diese es eben zu mir schaffen. So oder so ähnlich haben in den letzten Wochen und Monaten einige gedacht und mehrere Euphorie-Eilsendungen nach Bowling Green geschickt (siehe Foto). Ein ganz dickes DANKE auch dafür!


Ich in meinem Stadion-Outfit :-)


Bis bald,
Manfred

PS: Ihr fragt euch, warum da Stadion-Outfit steht? Tja, mein Losglück hat uns Karten für das Spiel Österreich-Polen eingebracht. Die Fanartikel werden also bald im Einsatz stehen.

Mittwoch, 12. März 2008

Walt Disney World Orlando

Gewissermaßen als Nachbetrachtung unseres Florida-Trips wollen wir euch heute zeigen, was wir im Reich von Mickey, Donald und Co. so alles erlebt und gemacht haben. Wie wir schon irgendwo erwähnt haben, besteht Walt Disney World eigentlich aus 4 voneinander unabhängigen Freizeitparks: Magic Kingdom, Animal Kingdom, Epcot und den Disney MGM Studios. Wir haben in jedem dieser Parks einen Tag verbracht und eine Unzahl an Fotos mit zurück genommen. Damit wir euch damit nicht komplett überfordern, haben wir uns entschlossen, unsere Erlebnisse aus allen 4 Parks in diesem einen Beitrag zusammen zu fassen. Falls jemand noch mehr wissen will - wo diese wenigen Fotos herkommen, gibt es noch unzählige mehr :-)

1. Die aufregendsten Attraktionen

Klar, ein Freizeitpark ist nichts ohne Achterbahnen, Geisterhäusern und anderen Fahrgeschäften. Davon gab es natürlich auch in den Disney-Parks mehr als genug. 4 Tage haben da nicht ganz ausgereicht, um wirklich alles auszuprobieren. Deshalb haben wir uns immer schon im Vorhinein über die Attraktionen der jeweiligen Parks informiert und uns gleich auf unsere Top-Prioritäten gestürzt. Die da waren:

Expedition Everest (Animal Kingdom)
Diese Achterbahn ist einer Reise durch den Himalaya nach empfunden. Sie führt die Passagiere ins Innere eines künstlichen Berges, wo es dann im Vorwärts- und Rückwärtsgang durch die Dunkelheit geht. Ein Treffen mit dem Yeti rundet diese rasante Fahrt geschmacklich ab. Wie ihr unten seht, war ich begeistert:


Splash Mountain (Magic Kingdom)
Kathi ist normalerweise nicht leicht für Achterbahnfahrten zu gewinnen, aber bei Splash Mountain hat sie sogar zwei Mal neben mir Platz genommen. Es galt dabei, in kleinen Kanus kleine und größere Wasserfälle möglichst trocken zu überstehen. Wie das Motto der Achterbahn ("Dry is not an option") jedoch schon vermuten lässt, gelang dies nur den Wenigsten und uns schon ganz und gar nicht.


The Hollywood Tower of Horror (Disney Studios)
Diese Attraktion ist in einem nachgebauten Hotel aus dem Jahre 1939 angesiedelt. Man besteigt dabei einen klapprigen, alten Aufzug und wird in den 13. Stock gebracht. Dort angekommen versagt der Aufzug jedoch seinen Dienst und es geht im Freien Fall wieder runter. Und dann wieder rauf. Und dann - richtig - wieder runter :-)


2. Das leckerste Essen
Aber auch in kulinarischer Hinsicht hat sich unser Ausflug ins Disney World bezahlt gemacht. Das Angebot an Köstlichkeiten war wirklich riesig und reichte von Imbissbudenkost bis hin zum Haubenrestaurant. Ein Höhepunkt unseres Aufenthalts war sicher unser Abendessen im mexikanischen Restaurant des Epcot-Parks. Angesiedelt vor einer nachgebauten Aztekenpyramide und einem kettenrauchenden Vulkan bot dieses Restaurant ein wunderschönes Ambiente. Seht selbst:


Zu Kultstatus in den Parks haben es die so genannten smoked turkey legs (also geräucherte Truthahnstelzen) gebracht. Nachdem wir in den ersten Tagen immer wieder Leute mit diesen Leckereien gesehen haben, ließen wir es am letzten Tag auf einen Selbsttest ankommen. Und ja, die waren wirklich erstaunlich lecker. Und nein, ich habe nicht alle beiden turkey legs vom Foto alleine verspeist ;-)


3. Die kuscheligsten Disney-Charaktere
Auf der gesamten Disney-Parkfläche kann es immer wieder vorkommen, dass man einem Charakter aus einem Disneyfilm über den Weg läuft. Da gibt es beispielsweise lebensgroße Mickey Mäuse, Goofy und Pluto, Donald und Daisy, und und und... Für kleine Kinder ist das natürlich der Wahnsinn. Und für europäische Austauschstudenten gewissermaßen auch.
Hat man sich erst einmal durch die Schlange zu einem dieser Disney-Charaktere nach vorne gearbeitet, stehen diese geduldig für Umarmungen, Fotos und Autogramme zur Verfügung. Wir haben also fleißig gesammelt und auch einige nette Begegnungen vorzuweisen:

Kathi mit Gruella DeVil aus dem Film 101 Dalmatiner


Kathi und ich mit Sulley und Mike aus Monsters Inc.


Kathi umzingelt von Timon und Rafiki aus dem König der Löwen


4. Die besten Fotos

Wie schon erwähnt, ist das nur ein kleiner Teil unserer Disney-Fotosammlung. Aber man muss ja irgendwann mal auch zu einem Ende kommen. Deshalb lassen wir hier nur noch einige Bilder zu Wort kommen und halten selbst (weitgehend) die Klappe. Enjoy!

Kathi bei der verückten Teeparty aus Alice im Wunderland. Euer Lob über den raffinierten Bildaufbau nehme ich gerne im Kommentar-Bereich entgegen.


Ein Schnappschuss aus der Auto-Stuntshow in den Disney Filmstudios.


Auch aus den Disney-Filmstudios: Eine täuschend echte Filmkulisse von New York.


Eis ist gut. Eis in Mickey-Maus-Form ist besser.


Das Ende eines jeden Tages im Magic Kingdom: Das Feuerwerk über dem Cinderella-Schloss.

Sonntag, 9. März 2008

Zurück... endlich!

Eigentlich wollten wir ja schon Samstag gegen Abend nach Bowling Green zurück kommen... tja, aber das war dann wohl nix. Unser ursprünglicher Flugplan sah, von Orlando kommend, Zwischenstopps in Atlanta und Cincinnati vor. Wir schafften es am Samstagmorgen aber nur bis auf die Rollbahn, als unser Pilot uns plötzlich eröffnete, dass wir keine Startgenehmigung für unseren Flug nach Atlanta bekommen würden. Der Grund: Ein Eis- und Schneesturm in Atlanta. In Atlanta! Dort, wo bis vor kurzem noch eine ungewöhnliche Dürre herrschte. Und wenn es da normalerweise mal Niederschlag gibt, dann ist das doch eher Regen. Eis und Schnee kennen die nur vom Hörensagen. Halt, falsch, kannten die nur vom Hörensagen.

Jedenfalls startete unser Flug nicht wie geplant um 08:00 Uhr, sondern erst um 11:30 Uhr, was dazu führte, dass wir natürlich unsere Anschlüsse verpassten. Endlich in Atlanta angekommen, mussten wir deshalb versuchen, auf einen späteren Flug umgebucht zu werden. Dummerweise versuchten das eine gefühlte Million andere Leute auch. Um den ganzen Schlamassel noch komplett zu machen, war der Schneesturm von Atlanta nach Norden gezogen - genau in die Richtung unseres zweiten Stopps Cincinnati. Toll, nicht? Das beste, was wir an dieser Stelle bekommen konnten, war ein Flug am Sonntagmorgen über Chicago.

Naja, da man ohnehin nichts gegen das Wetter machen kann, haben wir uns davon nicht unterkriegen lassen. Wir haben uns also ein günstiges Hotel in der Nähe des Flughafens gesucht und den ohnehin nötigen Schlaf nachgeholt. Zum Abendessen ließen wir uns richtig leckere Pizzen kommen und dazu gabs den Adam-Sandler-Marathon im Fernsehen. Danach sah die Welt schon wieder ein bisschen freundlicher aus.

Beinahe hätten wir heute früh auch noch unseren Flug über Chicago verpasst, da wir nur durch Zufall vom Beginn der Sommerzeit erfahren haben. Im Endeffekt ist dann aber alles gut gegangen und wir sind mit 24 Stunden Verspätung in Bowling Green angekommen. WIR sind angekommen, unser Gepäck natürlich nicht. Auf das warten wir nämlich noch, aber die Flughafenonkels haben uns wenigstens eine Hauszustellung zugesagt.

Aufgrund unserer Verspätung gibt es momentan noch keine Fotos aus Walt Disney World hier auf unserem Blog. Wir werden das aber in den nächsten Tagen nachholen. Bis dann!

Donnerstag, 6. März 2008

Seaworld

Hi zu Hause! Auch heute melden sich Kathi und ich aus Orlando, Florida, wo wir schon seit Tagen von einem Vergnügungspark zum anderen ziehen. Heute war Seaworld an der Reihe - also jener Park, der spätestens seit dem Film Free Willy den allermeisten ein Begriff ist. Da auch wir diesen Film sehr gut kennen, waren wir schon sehr aufgeregt, was uns wohl erwarten würde.

Aber nicht nur wir waren aufgeregt, sondern wohl auch der Busfahrer, der uns heute morgen zum Park bringen sollte. Wie sonst lässt es sich erklären, dass uns der Gute gleich eine geschlagene Dreiviertelstunde vor Parköffnung dort absetzte?!? Wir begannen den Tag also mit einem Picknick-Frühstück im angrenzenden Park und warteten auf den Einlass. Als wir dann schließlich in den Park gelassen wurden, wollten wir natürlich sofort loslegen. Aber recht weit kamen wir nicht, denn schon nach wenigen Schritten wurden wir höflich darauf hingewiesen, dass nun die amerikanische Hymne über die Park-Lautsprecher gespielt werden würde und die natürlich unsere ungeteilte Aufmerksamkeit haben müsse. Also haben wir andächtig inne gehalten, uns zur Flagge gedreht und die Hymne abgewartet. Dann konnte es endlich los gehen.

Da wir in letzter Zeit bereits mehrmals in Aquarien waren, beschlossen wir diesmal vor allem die Shows zu besuchen. In der Zeit zwischen den einzelnen Vorstellungen blieb dann ohnehin noch genug Zeit, um den Fischen kurze Besuche abzustatten. Wir begannen unsere Show-Tour mit einer Vorstellung der beiden Seelöwen Clyde und Seamore, die unterstützt wurden von dem unglaublich vollschlanken Walross Sir Winston.



Nach dieser witzigen Vorstellung machten wir uns gleich auf zur Show der Wale und Delfine, die wir auf keinen Fall verpassen wollten. Wer unseren letzten Post gelesen hat, weiß ja bereits, dass "unser" Delfin Scarlett auch in Seaworld auftritt und es somit zu einem kurzen Wiedersehen kommen würde. Wir sicherten uns also gute Plätze im Stadion, um einen guten Blick auf die Gute zu haben. Die Delfin- und Walshow war im Gegensatz zur Seelöwen-Show weniger lustig, aber dafür umso artistischer. Es wimmelte dabei nur so vor Trapezkünstlern, Turmspringern und Artisten:




Aber natürlich kamen auch die eigentlich Hauptattraktionen - die Wale und Delfine - nicht zu kurz. Hier ein Foto der beiden kleinen Wale, die meiner bescheidenen Meinung nach eine verblüffende Ähnlichkeit mit zu groß geratenen Nackschnecken nicht abstreiten können.


Und dann war da natürlich auch noch Scarlett. Sie war top in Form und begeisterte das Publikum mit ihren Sprüngen und Salti. Hier hab ich sie auf einem Foto mit den anderen Delfinen erwischt. Falls sie jemand nicht von ihren Artgenossen unterscheiden können sollte: Scarlett ist die Graue ;-)


Die meisten verbinden Seaworld jedoch mit den Auftritten der Killerwale, oder Orcas. Als letzten Höhepunkt unseres Besuches sahen wir uns also auch noch die Killerwal-Show an, die wieder in einem anderen Stadion statt fand. Jene Plätze, in denen man nass werden könnte, waren sicherheitshalber genau markiert. Und das war auch gut so, denn die Orcas sind wirklich auf Nummer sicher gegangen und haben jeden Besucher aus den vordersten Reihen mehrmals erfrischt (das Wasser im Walbecken hat indiskutable 11°C).



Die Show war wirklich atemberaubend. Die Orcas sind aus dem Wasser gesprungen, absichtlich am Beckenrand gestrandet, haben ihre Trainer auf den Schnauzen balanciert und, natürlich, für eine ordentliche Menge auffrischende Feuchtigkeit in den ersten Reihen gesorgt. Süß war vor allem das Wal-Baby, das brav mit seiner Mama seine Runden drehte und auch schon einige Kunststückchen drauf hatte.



Im Seaworld Orlando gibt es kleine, mittlere und große Killerwale. Tja, und dann gibt es noch Shamu, den unumstrittenen Herrscher des Meeres. Wenn man so will, ist Shamu für Seaworld das was Knut für den Berliner Zoo ist, oder der Kakadu für den Zoo von Coconut Grove. Die gesamte Show war auf ihn zugeschnitten. Die kleineren Orcas absolvierten mehr oder weniger ein Vorprogramm, um die Menge für den Auftritt des Sirs vorzubereiten. Auf Geheiß der Trainer und Zuseher, die ihn mit einem eigenen Tanz anlocken, kommt Shamu dann ins Becken und wuchtet seinen Luxuskörper in die Luft. Ganz zur Freude der Besucher und ganz zur Erfrischung der vorderen Bankreihen. Hier mal zum Größenvergleich - DAS ist Shamu:



Es hat uns also richtig gut gefallen in Seaworld. Da wir nach der Orca-Show aber noch einige Zeit übrig hatten, sind wir noch mit dem öffentlichen Bus in ein Designer-Outlet gefahren, wo wir einige wirklich gute Schnäppchen gemacht haben: Die haben mir doch allen Ernstes Puma Turnschuhe um umgerechnet 30 Euro andrehen wollen. Pah, Wucher! Ich hab dann das adidas Modell um 7 Euro genommen. Und noch einigen anderen Kram ;-)

Alles in allem also wirklich ein gelungener Tag. Morgen geht es noch in den letzten der 4 Disney-Themenparks hier in Orlando - und zwar ins Animal Kingdom. Tja, und dann müssen wir am Samstagmorgen auch schon wieder die Rückreise ins verschneite Bowling Green antreten *zitter*

Montag, 3. März 2008

Discovery Cove

Seit 2 Tagen sind wir jetzt in Orlando. Gestern verbrachten wir schon den ganzen Tag in Walt Disney World ... zumindest in einem der 4 Themenparks: Magic Kingdom. Außerdem gibt es noch Epcot, Animal Kingdom und die MGM Disney Film Studios. Natürlich haben wir Tickets für jeden dieser Parks und darum gibt es auch noch keine Fotos von unserem ersten Tag zu sehen. Wir machen das dann alles zusammen. Naja ... ein Foto können wir vielleicht doch schon zeigen. Aber wirklich nur eins!



So. aber jetzt zum heutigen Tag: Wir waren in Discovery Cove. Was das ist? Es gehört zu Sea World, ist aber ein völlig eigentständiger Park. Eigentlich ist es ein Resort, wo man baden, schnorcheln und am Sandstrand in der Sonne liegen kann und alles inklusive ist.



Moment. Warum sitzt Kathi so verpackt in der Sonne? Nun ja, in Discovery Cove gibt es die Regel, dass man nur mit Neoprenanzug oder -weste ins Wasser darf. Wegen den Tieren: den Fischen, Rochen und ... Delphinen.


v.l.n.r. hinten: Manfred und Kathi, vorne liegend: Scarlett

huuuuuiiiiiiiiiiiiii!!!


ha ha, bin ich kleiner süßer Knutsch-Delphin!

Unser Treffen mit Scarlett war unbeschreiblich cool. Und sie ist nicht nur irgendein Delphin! Sie ist zwar schon 28 Jahre alt, aber trotzdem der beste "High Flyer" und somit Teil der Sea World Delphin Shows! Wir werden sie also wahrscheinlich diese Woche noch einmal in Action sehen.

Nach einem ganzen Badetag und einer halben Stunde Delphingeplansche waren wir nicht nur gestreift (wegen Neoprenis), sondern auch müde. Wir setzten uns noch brav für ein letztes Foto auf der Wiese in Pose und fuhren zurück ins Hotel.


Samstag, 1. März 2008

Die Meldungen dieser Woche

BOWLING GREEN, OHIO: Am Mittwoch spielten die drei Orchester des Music Arts Departments ihr erstes Konzert in diesem Semester. Als erstes war die University Band an der Reihe. Das Konzert hieß "Guitar Hero" und es wurden ausgewählte Stücke für E-Gitarre und Blasorchester gespielt. Da das ja quasi wie für uns gemacht ist, waren wir natürlich beide dort: Manfred an der Kamera und Kathi am Instrument :o)






ORLANDO, FLORIDA: Heute, Samstag, sind Manfred und Kathi am Abend in ihrem Hotel angekommen, nachdem sie den ganzen Tag in oder zwischen Flugzeugen verbracht haben. Das beste bis jetzt: kein Schnee, keine Winterstiefel, keine Jacke, keine Uni. Für morgen sind 85°F und ein magischer erster Tag in Walt Disney World vorausgesagt. Dauer des Aufenthalts: eine Woche.