Dienstag, 29. April 2008

Reisepläne

Bevor wir Amerika wieder in Richtung Heimat verlassen, wollen wir natürlich noch herumreisen. Schließlich wollen wir nicht umsonst extra Zeit dafür eingeplant haben! Wir haben ja schon einmal Tipps gegeben ... und Kathi, die alte Tratschtante, hat's selbstverständlich auch schon rumerzählt ... aber gaaanz genau wissen es doch noch nicht alle.

Nachdem wir unser Jahr als Studenten der Bowling Green State University abgeschlossen haben werden, also in einer Woche, werden wir in Richtung Westen aufbrechen. Wir lassen 6 weitere Zeitzonen hinter uns und begeben uns auf die Insel Oahu, die zu Hawaii gehört. In der Hauptstadt des 50. US-Bundesstaats (Honolulu) werden wir dann in der Sonne schmoren und ... genau: nix tun. Naja, vielleicht doch nicht ganz nix, aber zumindest nix, was mit Uni und lernen und Student sein zu tun hat. Auf Hawaii gibt es nämlich nicht nur Strand und Surfen und Hula Hula! ;o)

Honolulu liegt am Fuße eines Berges, der mit Dschungel überwuchert ist. Dort kann man wandern gehen, Wasserfälle sehen und wohl auch neuen Freunden aus der Tierwelt begegnen. Außerdem kann man auch Sightseeing machen - bestimmt tierisch erfrischend bei Durchschnittstemperaturen von 30 Grad. Vor Honolulu liegt im mehr oder weniger seichten Meerwasser die USS-Arizona, die beim Angriff der Japaner auf Pearl Harbor gesunken ist (Ah, da ist das!). Dort gibt es auch ein Monument. Im Stadtinneren gibt es viele Sehenswürdigkeiten aus der Zeit in der Hawaii noch ein Königreich war. Aber man muss ja nicht in Honolulu oder überhaupt auf Oahu bleiben. Um fairly cheap money kann man mit einem Kleinflugzeug auf die Inseln Maui (oh, auch das in Hawaii!), Moloka'i oder Big Island fliegen. Dort gibt es übrigens noch mehr Wildnis zu bewundern: Dschungel, verlassene Strände, wo man "keinen Touristen trifft" (aus dem Reiseführer ... wie kontrovers!) oder den Nationalpark rund um den aktiven Vulkan auf Big Island (wo man billig Land kaufen kann). Wir sind schon sehr aufgeregt und freuen uns auf eine entspannende und v.a. exotische Woche, die wir in Blümchenhosen und Bikini verbringen werden.

Da uns eine Woche Urlaub aber noch nicht reicht, halten wir auf dem Heimweg in San Francisco und bleiben auch dort noch eine Woche. Mit Bikini und Shorts ist da leider nicht zu rechnen. Ob man's glaubt oder nicht, die Durchschnittstemperaturen liegen bei ca. 14 Grad! Naja, da es viel zu erkunden gibt, ist das ja nicht so schlimm. San Francisco (die Stadt mit den Cable Cars, den steilen Straßen, den Verfolgungsjagden und der Golden Gate Bridge) kennt man ja ein bisschen aus dem Fernsehen. Auch an der dortigen Küste gibt es was zu sehen: Alcatraz (das ist also in San Fran, wie wir Amerikaner sagen!). Was es sonst noch gibt? Stadtrundfahrten in kleinen Autos, das Charles M. Schulz Museum (Peanuts!) und und und.

Naja, so weit so gut. Zumindest Kathi hat aus diesen einleitenden Ausführungen schon einmal so manches Neue über die Reiseziele erfahren. Am 6. Mai geht's los, am 20. sind wir wieder in good old BG. Dann heißt es langsam Koffer packen, Möbel los werden und raus aus der Bude!

Mittwoch, 23. April 2008

German Village, Columbus

Unser Ausflug in die Hauptstadt des Bundesstaates Ohio ist nun zwar schon eineinhalb Wochen her, aber wir wollen unsere Eindrücke trotz der kleinen Verspätung noch mit euch teilen:

Der German Club hier an der Uni ist eine Organisation, die von Studenten in höheren Semestern geführt wird und allen Deutsch-Studierenden die Möglichkeit geben will, sich auch außerhalb der Kurse auf deutsch unterhalten zu können. Deshalb hat der Club auch verschiedene Aktionen ins Leben gerufen, wie beispielsweise den wöchentlichen Stammtisch im Pub der Uni, einen Eurodance-Abend, oder einen Ausflug ins German Village nach Columbus. Und genau dieser Ausflug fand am Samstag letzter Woche statt - da waren wir natürlich auch mittendrin statt nur dabei.


Aufgeteilt auf insgesamt 4 Autos haben wir die knapp zwei Stunden Anfahrt auf uns genommen. Das German Village, das wir in Columbus besichtigen wollten, ist jener Teil der Stadt, in dem sich traditionellerweise die deutschen (UND ÖSTERREICHISCHEN) Auswanderer angesiedelt haben. Wie uns die regelmäßig wiederkehrenden amerikanischen Flaggen an den Häusern klar machten, sind die Deutschsprachigen im Viertel mittlerweile eher in die Minderheit geraten. Das will aber nicht heißen, dass man nicht doch noch deutsche oder österreichische Auswanderer antreffen kann.



Im Viertel selbst haben wir einen kleinen geführten Rundgang gemacht, der uns gezeigt hat, was Amerikaner sich unter "typisch deutsch" so alles vorstellen: In erster Linie sind das gemauerte Häuser, gepflasterte Straßen und von Bäumen gesäumte Gehsteige. Naja. Obwohl das ja ein Schritt in die richtige Richtung ist - so ganz in die Heimat zurück versetzt haben wir uns dann doch wieder nicht gefühlt. Damit ihr wisst, was wir meinen hier ein Foto der, laut unserer Führerin, "deutschesten Straße des Viertels".



Wie bei solchen Exkursionen üblich, kam das beste aber erst nach dem Rundgang. Genau, das Essen. Dazu machte sich die ganze Meute auf in Jürgens Bäckerei - ein kleines Lokal, das verwirrenderweise nicht von einem Jürgen, dafür aber von zwei deutschen Auswandererinnen geführt wird. Dafür gab es da fast authentische heimische Küche. Gut, ein paar kleine Schönheitsfehler waren dabei (Spätzle zum Wiener Schnitzel? Wiener Schnitzel mit Schwammerlsauce??), aber man will ja auch nicht kleinlich sein. Geschmeckt hat es trotzdem und deswegen haben wir uns auch ordentlich die Bäuche voll geschlagen.


Aus Kathis Deutschkurs für leicht Fortgeschrittene waren auch vier Studenten mit in Columbus. Die fühlten sich in Jürgens Bäckerei wie im Schlaraffenland. Besonders geglänzt hat dabei Evan, der direkt nacheinander ein Jägerschnitzel, eine Portion Gulasch, ein großes Stück Erdbeertorte und ein Überraschungsei verdrückte. Danach war der Mann selig :o)

Mittwoch, 16. April 2008

Kathrin Aigner, Master of Arts

Die mündliche Prüfung ist vorbei und bestanden ist sie auch. Offiziell ist es zwar noch nicht, aber ich nenne mich trotzdem schon stolz "Master of Arts".
Jipiiii!!!

Sonntag, 13. April 2008

Wir nähern und schon dem Ende

Wir saßen in unserem Zimmer und zählten nochmal ganz genau nach ... noch 3 Wochen, dann ist das Semester rum! Dementsprechend gestaltet sich auch unser Alltagsleben. Man muss schon an Arbeiten denken, Urlaubspläne schmieden, sich Gedanken wegen dem Auszug machen und auf viele Fest und Veranstaltungen gehen, denn jeder schließt das Studienjahr natürlich irgendwie ab.

Auch Kathi rast mit riesen Schritten auf das Ziel zu. Diese Woche hatte sie schon ihre schriftliche Prüfung. "Ich war gut vorbereitet und bin sicher nicht durchgerasselt." - klingt ja schonmal viel versprechend. Nun nächste Woche noch die mündliche: Präsentation und Fragen zu den Aufsätzen, die sich bei der schriftlichen Prüfung geschrieben hat. Dann kann unter GRADUATION schon ein fettes Häckchen gemacht werden. Natürlich sind dann noch Papers und Prüfungen für andere Kurse zu meistern, aber der größte Brocken ist geschafft. Bei Manfred fängt die Lernerei grade einmal an. In zwei Wochen sind Arbeiten fällig und in 3 Wochen ist Finals Week. Trotzdem hat er am Mittwoch Zeit gefunden, um mit Kathi zur Grad Fair zu gehen - einer Minimesse für Graduationbedarf.

Die Abschlussfeiern an amerikanischen Unis kennt man ja aus dem Fernsehen und die meisten wissen ja, dass es viele Bräuche rund um dieses Event gibt. Um das ganze Zubehör zu erwerben geht man auf die Grad Fair, lässt sich am Eingang eine Checklist in die Hand drücken und genießt schon einmal, wie ein(e) König(in) behandelt zu werden. Tja, und was macht man dort dann genau? Nun ja, man holt seine Tickets für die Commencement-Feier ab, man sieht sich die Ringe der Universität an (und bestellt einen, wenn man genug Kleingeld dabei hat), man wählt einen Rahmen für's Diplom aus, lässt sich über Fotos und Feiermöglichkeiten beraten und - NATÜRLICH - kauft "Cap and Gown"!


Solche Bilder kennt man ja aus dem Fernsehen, auch manche Bräche sind einem bekannt, aber wie funktioniert das jetzt wirklich? Ich erklär das mal, aber dazu muss ich doch ein bisschen ausholen.
Das amerikanische Völkchen ist ganz groß im Feiern und im Ehrungen erteilen und im Bedanken und im Jemanden-zum-Helden-machen. Naja und das Commencement (das ist die Feier an sich) ist eine tolle Gelegenheit all dies zu vereinen. So wirft sich der Durchschnittsamerikaner mehrmals im Leben in die Robe, schreitet Bühnen entland und empfängt Diplome. Das kann auch schon in der Pre-school (Vorschule!!!) anfangen. Wichtig sind natürlich die Gradiation von der High School (die in Filmen am häufigsten gezeigt wird), die Graduation als Undergraduate, als Graduate und natürlich als PhD (Doktor). Und jede Graduation hat so ihre eigenen Bräuche.

An der High School ist zum Beispiel die Robe nicht immer schwarz. Manche Schulen wählen Roben in einer der Schulfarbarben. Undergraduates haben bunte Quasten an ihren Kappen - so wie auf dem Bild. Die Farbe steht für den Studiengang. BA (Bachelor of Arts) ist das häufigste. Hier ist die Quaste (Tassle) weiß. Education zum Beispiel ist blau, dann gibt es noch rosa, gelb, silbergrau, usw. Die Quaste wird auf der rechten Seite getragen und wird beim Empfang des Diploms oder auf ein Kommando gemeinsam nach links gelegt. Honored Students, also die ganz fleißigen, werden mit einer farbigen "rope", die über der Schulter liegt, gekennzeichnet.
Bei den Masters ist das etwas anders. Die Quaste ist bei allen schwarz (und dicker als bei den Undergrads). Sie liegt bereits von Anfang an links, da sie ja bereits beim Abschluss des Undergrad Studiums dorthin gewandert ist. Die Kappe hat, so auch bei den Undergrads, innen einen Aufkleber, der ihn offiziell als Andenken an die Graduation auszeichnet.



Zusätzlich tragen die Studenten eine Kapuze (hood), die nicht mit der Robe verbunden ist, sondern wie eine Stola über die Schultern gelegt wird.



Die Kapuze ist außen schwarz und hat hat eine Einfassung in farbigem Samt. Diese Farbe steht für den Studiengang. Das Farbschema ist das gleiche, wie bei den Undergrads. Für mich als MA (Master of Arts) also weiß. Innen hat die Kapuze die Farben der Universität (orange and brown), die dann natürlich auch zu sehen sein sollen. Darum gibt es bei der Feier extra Leute, die dafür sorgen, dass jeder seine Kapuze richtig und schön trägt. Wenn man an einer Schule oder Universtät Professor ist, muss man dieses Outfit bei jeder Graduation tragen. Die Kapuze zeigt dann, die Farben der Uni, an der der Abschluss gemacht wurde. (Die Kapuze für die Doktoranten ist natürlich dann neu.)

Mittwoch, 9. April 2008

Kommt heraus ihr Comoedianten!

An amerikanischen Unis kann man vielerlei Kurse besuchen ... und dafür sogar Credits bekommen! Orchester zum Beispiel, oder Schwimmen für Anfänger! Aber natürlich kann man auch Theater spielen, und das sogar auf Deutsch! Da war Kathi verständlicherweise auch sofort dabei. Und am Wochenende hieß es dann endlich Vorhang auf für den German Drama Workshop!

Was gespielt wurde? "Herr Peter Squenz", eine barocke Komödie von Andreas Gryphius. Es geht darum, dass einige arme Handwerker ein Theaterstück einstudieren, um es der königlichen Familie vorzuführen um dadurch zu etwas "Trankgeld" zu kommen, "aber auch Ruhm und Verehrung für alle" zu erlangen. Inszenieren tut das ganze Peter Squenz, der sich für gebildeter hält, als er eigentlich ist. Die Handwerker sind unterschiedlich motiviert und auch unterschiedlich begabt. Oder eher: wenig begabt, denn es kommt zu Reimverwirrungen, Prügeleien und Trunkenheit auf der Bühne, sodass die Truppe am Ende für die "Säue", die sie gemacht hat bezahlt wird, denn aus der Tragoedi wurde eine Comoedi.
Der German Drama Workshop hat bei der Inszenierung alles selbst gemacht: Kostüme, Deko, Requisiten, Rollen verteilt, Supertitel und Bilder für Nicht-Deutschsprecher, Musik, ...

Beide Vorstellungen waren relativ gut besucht und es wurde auch gelacht (Juhuu, sie verstehen was!). So, und nun noch was für's Auge.Proben

König und Königin - ja, da spielt auch ein Professor mit!


Kathi spielt einen dicken Kerl, der eine Mauer spielt ... und versagt


Oh, deutsches Drama -wo der Humor seicht ist ...


... und Prinzen auf der Laute abrocken.

Montag, 7. April 2008

Reisefieber

Während daheim das Studiensemester erst schön langsam in Gang kommt, befinden wir uns schon kurz vor dem Endspurt. Noch einen knappen Monat, und dann ist also schon alles vorüber. Während Kathi bereits lernt, liest, schreibt und korrigiert wie eine Besessene, macht sich bei Manfred momentan noch so etwas wie die Ruhe vor dem Sturm breit. Es ist zumindest noch Zeit genug, um Reisepläne für den Mai zu schmieden.

Gesagt - getan. Unser ursprünglicher Plan war es, an die Westküste zu fliegen und dort an einer geführten Tour zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten teil zu nehmen. Wir hatten uns auch schon eine Tour ausgesucht, die speziell für Leute unter 30 angeboten wird (Puh, das gehts sich grade noch so eben aus ;-) In 10 Tagen hätten wir das Folgende gesehen: Los Angeles, San Diego (mit einem Abstecher nach Tijuana, Mexiko), Grand Canyon, Las Vegas, San Francisco.

Wie ihr euch wohl schon gedacht habt, ist daraus allerdings nix geworden. Schuld daran war der Abstecher nach Mexiko und Manfreds auslaufendes Visum. Da er (unverständlicherweise) nicht an der mexikanischen Grenze stranden wollte, mussten wir uns mehrmals erkundigen, ob man auch mit einem nur noch wenige Tage gültigen Visum wieder in die USA einreisen darf. Eine genaue Antwort darauf haben wir auch jetzt noch nicht, es wär wohl auf die Tagesverfassung der Grenzbeamten angekommen. Jedenfalls haben wir mit dieser ganzen Rumfragerei viel Zeit verbraucht und als wir endlich fertig waren, und mit gezückten Kreditkarten zur Buchung schreiten wollten, waren alle Reisen im Mai bereits ausgebucht. Sehr toll.

Also wieder zurück an den Start. Wir haben also das Wochenende damit verbracht, neue Reisepläne auszuhecken. Vielleicht ein Road-Trip mit einem Mietauto? Hmm, wär eine Möglichkeit, aber zu zweit wohl ziemlich teuer. Oder doch wieder eine Flugreise? Auf eigene Faust an die Westküste? Oder doch woanders hin?

Schließlich haben wir durch bloßes Rumspielen auf den Reiseseiten im Internet doch noch etwas gefunden, das uns beide sofort begeistert hat. Gestern wurde gebucht und am 6. Mai, wenn an der Uni alles vorüber ist, wirds los gehen. Doch wieder mit dem Flieger und für insgesamt 2 Wochen.
Wo es hin gehen wird? - Verraten wir noch nicht (ätsch). Einige wissen es eh schon und den Rest der Leserschaft wollen wir noch etwas auf die Folter spannen. Na gut, ein kleiner Tipp. Es wird hier hin gehen:



Und in Woche 2 dann auch noch da hin:



Das eigentliche Buchen der Reise (besser gesagt der Flugtickets) war dann noch einmal richtig anstrengend. Da es eine Menge verschiedener Verbindungen gab, haben wir erst einmal nach Flügen gesucht, die uns zeitlich und preislich passten. Als wir etwa gefunden hatten, wollten wir auch gleich buchen. Übers Internet gleich direkt bei der Fluglinie. Wir haben also brav unsere Daten angegeben, sogar schon die Sitze im Flieger für den jeweiligen Flug ausgewählt und wollten bezahlen. Die nehmen nur Kreditkarten - gut, das war klar. Ist aber auch kein Problem, man hat ja eine. Aber was ist das? Wieso kann ich beim Land nicht Österreich auswählen? Argh, diese Halunken! Nehmen die doch tatsächlich nur Kreditkarten aus den USA.

Gut, nicht weiter tragisch, versuchen wir es eben bei einer anderen Fluglinie. Man hat ja die freie Auswahl und wenn die ersten unser Geld nicht wollen, pah, dann wollen wir auch deren Flugzeug nicht. Also wieder das ganze Procedere: Daten angeben, Flüge bestätigen, Sitze aussuchen (Juhu, Fensterplätze!) und bezahlen. Wieder Kreditkarten, aber die fragen wenigstens sofort, ob man eine US-Kreditkarte hat oder eine internationale. Wie nett. Wir nehmen also international und flugs erscheint ein drop-down Menü, aus dem man sich sein Land auswählen kann. Dann nur noch Adresse eingeben und voilà, fertig. So einfach ist das.
Tja, so einfach ist das, wenn man entweder aus der Schweiz, Brasilien, Deutschland, Israel, Belgien, Kanada, Frankreich oder England kommt. Diese Länder konnte man nämlich unter "international" auswählen. Österreich? Nie gehört...

Wir standen also wieder ohne Flüge da und wunderten uns über amerikanische Fluglinien. Ich meine, das sind doch Fluglinien, die haben doch rund um die Uhr mit Fluggästen aus aller Welt zu tun. Wollte man meinen, zumindest.
Naja, auf jeden Fall hat uns dann Nadine aus der Patsche geholfen. Sie ist ja Deutsche und dem entsprechend konnte man ihr Heimatland bei der 2. Fluglinie auch unter "international" auswählen. Netterweise durften wir unsere Flüge auf ihre Kreditkarte buchen und haben ihr das Geld dann auf ihr Konto in Deutschland zurück überwiesen. Wir sind somit endlich all set, also bereit für unsere letzte große Reise hier in den USA.